Dez 2009 hastuUNI 0

Weihnachten = stille Nacht?

In Berlin wird auch während der Weihnachtspause weiter gestreikt.

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Merry Christmas?

Nach über einem Monat haben die BesetzerInnen des Audimax der MLU am 18. Dezember ihre Schlafsäcke und Matratzen wieder eingepackt. Sie sind in die Weihnachtspause gegangen. In Berlin hält man nichts davon, die Hörsäle wieder zu räumen. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 Termine 2

Bildungsstreik-Treffen Jan 2010

Treffen der Protestierenden in Halle am 13.01. 2010, 19 Uhr im Anhalter Zimmer auf dem Uniplatz. Themen sind u.a. die Ergebnisse des bundesweiten Bildungsstreik-Vernetzungstreffen vom 18.-20.12. 2009 und die Besprechung weiterer Termine. Das Treffen steht allen Studierenden offen.

Weitere Infos

Post bei Bildungsstreik Halle
Bildungsstreik Halle auf Twitter

Dez 2009 hastuUNI 2

Es ist entsetzt?

Seit gestern haben die BesetzerInnen des Audimax den Hörsaal vorerst geräumt.

Bis oben hin gefüllter Hörsaal XXII (Quelle: Enrico Seppelt/HalleForum.de)

Mit dem Ende der Vorlesungszeit vor Weihnachten am 18. Dzemeber wird das seit dem 18. November besetzte Audimax der MLU Halle »entsetzt«. Dabei handelt es sich nicht um das Ende der Studierendenbewegung, die »Entsetzung« stellt den Beginn einer neuen Etappe dar. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuUNI 0

StuRa kritisiert HSG-Novelle im Landtag

Bei der Anhörung der Hochschulparteien sprach Michael Seifert vom Sprecherkollegium des StuRa. Seine Ausführungen vor dem Gremium lest ihr im Folgenden.

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren,

zunächst einmal herzlichen Dank, dass wir an dieser Stelle sprechen dürfen.

Der StuRa der MLU beschäftigt sich nunmehr seit fast einem Jahr intensiv mit der HSG-Novelle und hat sich auch schon an verschiedenen Stellen, zuletzt zur Kabinettsanhörung, zum Entwurf geäußert. Da unsere Kritikpunkte leider bisher nicht berücksichtigt wurden, hoffen wir, nun an dieser Stelle Gehör zu finden. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuUNI Nr. 30 0

Vorlesungen à la carte

Unsere Lehrgebäude haben alle eine Geschichte. Nicole hat die Archive durchforstet und stellt in einer Reihe ihre Recherche-Ergebnisse vor. Teil 3: Die Wirtschaftswissenschaften

Ansicht von Nordosten, um 1855

Ansicht von Nordosten, um 1855

Wenn du nach Halle gehst,
Dann geh nach Hamburg,
Wenn du von gutem Leben was verstehst.

So beginnt das Gedicht »Brief auf Hotelpapier« von Joachim Ringelnatz, der mit bürgerlichem Namen Hans Bötticher hieß. Er war deutscher Schriftsteller, Kabarettist sowie Maler und verfasste mehrere Gedichtbände, Romane, Bühnenstücke, Erzählungen und Märchen für Kinder. Seine größten Erfolge waren die »Turngedichte« und die Lieder vom Seemann »Kuttel Daddeldu«. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuPAUSE Nr. 30 0

Warum schämen wir uns fremd?

Fremdschämen ist ein psychologisches Phänomen, unter dem wir alle leiden. Woran das liegt und was man dagegen machen kann, erforscht Psychologiestudentin Lea.

26_Pause_Fremdschaemen_MiaEwaldDein Kommilitone äußert sich im Seminar sehr selbstbewusst, doch leider unpassend und beschämt senkst Du den Kopf? Dein Professor lacht über seinen eigenen Witz, doch keiner lacht mit ihm und Du verziehst vor Scham dein Gesicht? Es ist verrückt. In all diesen Situationen haben nicht wir, sondern die anderen sich nicht adäquat verhalten. Und während sie es scheinbar nicht einmal bemerken, wollen wir im Boden versinken. Wir schämen uns fremd und können scheinbar nichts dagegen tun. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuPAUSE Nr. 30 0

Von der Leinwand auf die Bühne

Letzten Winter kam »Novemberkind« in die deutschen Kinos. Jetzt wird die Geschichte als Theaterstück im Neuen Theater aufgeführt.

Eine Reise beginnt

Foto: Gert Kiermeyer

Foto: Gert Kiermeyer

DDR-Filme sind meist ein einziges Klischee. Wiederkehrende Probleme, die mit der gleichen Komik transportiert werden, und irgendwie gibt es immer ein Happy-End. Aber »Novemberkind« ist anders. Erzählt wird eine kleine Geschichte von Inga, einer jungen Frau, die mit dem Gedanken aufwächst, dass ihre Mutter Anna ertrunken ist. Ihren Vater kennt sie nicht, wohl eine »schnelle Nummer hinter der Disco«. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuINTERESSE Nr. 30 0

»Warum etwas Wertvolles verschwenden?«

Richard Herrick erhielt am 23. Dezember 1954 ein besonderes Weihnachtsgeschenk – die Niere seines Zwillingsbruders Ronald. Dank dieser Nierentransplantation konnte Richard noch weitere acht Jahre leben.

Illustration: Oliver Thie

Illustration: Oliver Thie

Oft ist die Transplantation eines Spenderorgans die einzige Chance für Menschen, dem Tod zu entgehen oder ein gewisses Maß an Lebensqualität zu erreichen. Dank dem Engagement von Ärzten und der Entwicklung moderner Medizin ist es heute möglich, Organe wie Herz, Lunge, Leber und Niere zu transplantieren. Ebenso ist es gängig, Gefäße, Knochen und Augenhornhäute problemlos zu übertragen. Mehr, mehr, mehr