Dez 2008 hastuUNI Nr. 22 0

Die akademischen Ghostwriter und das Problem Plagiat

geist_ghostwriter_wissen_susanne_wohlfahrtEs ist jedes Semester das Gleiche. Drei Tage vor Abgabe der Hausarbeit sind die 15 Seiten noch weit entfernt. Man hat sich zwar vorgenommen, dass diesmal alles anders wird, aber auf diesem Gebiet herrscht eine gewisse Lernresistenz. So sitzt man wieder vom Morgen bis zum späten Nachmittag in der Bibliothek und verbringt die Nacht vor dem Bildschirm, der sich schleppend mit Buchstaben füllt. Dabei könnte man es sich so einfach machen. Ein kurzer Besuch bei den Ghostwritern von ACAD-Write reicht völlig aus. Die einzige Frage ist, um welchen Preis? Mehr, mehr, mehr

Mai 2008 hastuUNI 0

Datenleck an der Uni Magdeburg: 43 861 Studierende und Alumni betroffen

Persönliche Daten von knapp 44 000 immatrikulierten und ehemaligen Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg waren über einen Zeitraum von zehn Tagen öffentlich im Internet abrufbar.

otto_fakultaet
Persönliche Daten von knapp 44 000 immatrikulierten und ehemaligen Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg waren über einen Zeitraum von zehn Tagen öffentlich im Internet abrufbar. Das berichten der Studentenrat der Uni Magdeburg, die Nachrichtenagenturen ddp und dpa sowie der Mitteldeutsche Rundfunk. Kanzler Wolfgang Lehnecke entschuldigte sich bei den Betroffenen. Mehr, mehr, mehr

Dez 2007 Allgemein 0

Auszeichnung für hastuzeit

Beim Wettbewerb "engagiert für halle" ist heute abend hastuzeit als eine von acht ehrenamtlichen Initiativen mit einem Preis geehrt worden.

Zur Auszeichnung gehört eine Bronzeskulptur des Bildhauers Michael Karlovski sowie eine Unternehmenspartnerschaft, in unserem Fall mit der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH. Mehr, mehr, mehr

Jun 2007 hastuPAUSE 0

Weißer Glanz im bewegten Leben

Das Thalia Theater zeigt Anton Reiser in den Frankeschen Stiftungen

Was für ein Bild! In der historischen Kulisse des Lindenhofs der Frankeschen Stiftungen eröffnet ein Reigen aus 30 ganz in Weiß gekleideten Kindern das Leben von Anton Reiser. Fröhlich und verspielt lassen sie Reifen rollen. Dass hier und da einer die Bahn verlässt, kann nur als Symbol der letzten Unbeschwertheit sein. Mehr, mehr, mehr

Mrz 2007 hastuPAUSE 0

(Un)coole Heimat?!

Heimat ist ein ziemlich uncooles und langweiliges Wort. Dennoch haben es gerade die jüngsten Schaupieler der Kulturinsel - der Jugendclub - gewagt, diese auf die Bühne zu bringen. Das Stück "An der Saale hell gestrandet" zeigt, was für die Hallenser Heimat ist.

So werden Szenen von der Legende von Troja gespielt, die ebenso eine Facette der Heimat zeigen, wie das heutige Leben in Halle-Neustadt. Dabei gehören Sehnsucht, Liebe und Verzweiflung auch dazu, wie die Frage nach Freundschaft, dem Weggehen rnund der Verbundenheit mit der Stadt. Mehr, mehr, mehr

Mrz 2007 hastuPAUSE 0

„Wohl bekomm’s!» – „Kabale und Liebe» im Neuen Theater

Eine süße Verlockung geht von der Limonade aus. Sie ist Anfang und Ende einer aussichtslosen Beziehung. Luise und Ferdinand lieben sich. Alles könnte so einfach sein, wären sie nicht unterschiedlicher Herkunft.

Die schöne Bürgertochter und der Präsidentensohn sollen, so haben es die jeweiligen Familien beschlossen, beide anderweitig verheiratet werden. Um diesen Plan durchzusetzen, greift der Präsident zu einer bösartigen Intrige. Mehr, mehr, mehr

Mrz 2007 hastuPAUSE 0

Raucherecke ohne Tulpen

"Eine Zigarette lang. Kein Hollaender Abend" im Neuen Theater: die Bühne ist leer und das im wahrsten Wortsinne. Transparenter schwarzer Stoff schafft die Illusion von Wänden. Einzig auffallend ist das Klavier, das am Rand steht und an dem Jörg Leistner die Musik für den Abend erschafft.

Eine Frau (Elke Richter) stolpert von einer Party in den kleinen Bühnenraum. Sie sieht gut aus für ihr Alter und ist sehr gut gekleidet. Während sie hektisch raucht, erzählt sie von ihrem Leben. rnSie und die Kinder sind von dem Mann verlassen worden, für den sie ihr altes Leben aufgegeben hatte. Denn ?Vor Howard hab ich nie etwas gefühlt?, so sagt sie. Und zieht an der Zigarette. Sie setzt fort: „Wir lieben uns jeden Tag». Mehr, mehr, mehr

Jan 2007 hastuPAUSE 0

„Dieser Weg auf den Höhen ist zu Ende gegangen» Zur Dekonstruktion des Heimatliedes in Herbert Roth

Seit 13.10.06 spielt das Thalia-Theater Herbert Roth. Der Regisseur Christian Bayer gestaltet für seine Gäste einen Thüringer Heimatabend, anlässlich des Oeuvres des ostdeutschen Musikantenkönigs. Die musikalische Reise durch den Thüringer Wald vollzieht sich anhand Herbert Roths bekanntesten Kompositionen, allen voran natürlich das Rennsteiglied.

Der Liederkanon wird von Laienschauspielern aus dem Thalia-Jugendklub virtuos ausgestaltet. Unterbrochen wird der Melodienreigen lediglich von kurzen Videosequenzen, die Christian Bayer in seinem geliebten Thüringen zeigen. Der Rennsteig, der Geburtsort und die Lieblingskneipe Herbert Roths sind auf diese Weise virtuell in Halle dabei. Mehr, mehr, mehr