Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Engagiert und schlüsselqualifiziert

Ein Blick auf eine »neue Generation« von ASQ.

Uni_Jugenduni_JuliaWeller_VorlageEs wird langsam dunkel an diesem 15. Oktober, als sich Annika Seidel auf den Weg zu ihren Schützlingen macht. Ihr Gesichtsausdruck verrät nicht, was gerade in ihrem Kopf vorgeht. Sie organisiert die »Jugenduni« mit und trifft gleich auf Bachelorstudierende verschiedenster Fachrichtungen. Sie alle erhalten als TeilnehmerInnen des ASQModuls »Studierende für Studierende« fünf Leistungspunkte für die Durchführung des Schnupperstudiums 2010, das im Rahmen dieses ASQ-Moduls realisiert wird. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuINTERESSE Nr. 29 0

Israel, quo vadis?

»Israel ist militaristisch, fremdenfeindlich und besessen vom Trauma des Holocaust. Israel ist der Auschwitz-Staat, dessen Kultur ein Trauma und dessen Seele ein Hort des Schreckens ist, immer und überall.«

22_Pause_HitlerBesiegen_OliverThieJedem, der Hitler besiegen gelesen hat, stockt der Atem. Dieses Buch ist radikal, revolutionär und polemisch. Avraham Burg provoziert gezielt. Er will Kontroversen auslösen, das gelingt ihm. In Israel hat sein Buch eine Welle der Entrüstung quer durch alle politischen Lager ausgelöst. Warum? Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Es brennt in Österreich

In Wien besetzten Studierende das Audimax. Ihr Protest bringt die europäische Bildungsbewegung wieder in Schwung.

StudentenWienHahn

Deutliche Meinungsäußerung – Studierende in Wien bei einem Interview mit Wissenschaftsminister Johannes Hahn

Die Spezialvorlesung für Biologiestudenten in Physik hatte gerade begonnen, da stürmten mehrere hundert Personen in das Auditorium Maximum der Universität Wien. Sie hatten sich kurz zuvor zu einer Demonstration versammelt, die vor allem die prekäre Lage der Bildung in Österreich anprangern sollte. Im Audimax musste der Dozent das Pult räumen und es wurden Anliegen und Forderungen verlesen. Im Anschluss fragt eine Rednerin in die Masse ihrer Kommilitonen, ob man das Audimax besetzen wolle. Zwei Drittel sind dafür. Der Sicherheitsdienst der Universität und die Polizei Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuINTERESSE Nr. 29 0

Mein schlimmster Alptraum: Opa Hans stirbt aus

An dieser Stelle offenbart Euch die hastuzeit ihre schlimmsten Alpträume. Friederike erzählt, warum sie auf einem Spielplatz plötzlich Angst bekam.

[14]_14_Interesse_Glosse_MartinFladerer © 2009 Martin FladererDa war ich. Mitten auf einem Kinderspielplatz. Neben mir meine Freundin Sophie und im Sand halb vergraben ihre Tochter. Während Sophie ihrem Dreikäsehoch erklärte, dass man nicht jedes Tierchen mal gekostet haben müsse, brüllte es von der Bank neben mir: »Jeremy, lasse du das Kind ooch mal schaukeln!« Jeremy gab völlig genervt seine so hart erkämpfte Schaukel auf. Weniger erschrocken von der Art und Weise der Mutti, ihrem Sohn die Spielplatzdemokratie näher zu bringen, kroch in mir ein viel grauslicher­er Gedanke hoch. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuPAUSE Nr. 29 0

Künstlerischer Aspekt

Der Computer kann rechnen. Er kann für die Arbeit und für das Spiel genutzt werden. Vielleicht kann er aber auch mehr sein. Und vielleicht sind Computerspiele Kunstwerke.

23_KuenstlerAspekt1Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des deutschen Kulturrates, erklärte letztes Jahr Entwickler von Computerspielen zu Künstlern. Der Rat legte dabei besonderen Wert auf die Vielzahl an Individuen, die an einer Produktion von Spielen beteiligt sind. Vom eigentlichen Level- und Charakterdesigner über den Drehbuchautor bis hin zum Komponisten ergibt sich so ein breites Spektrum an Einflüssen. Computerspiele mit einer besonders hohen Qualität könne man daher als Kunstwerke bezeichnen. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuPAUSE Nr. 29 0

Vorsicht, ein Trend geht um…

Flashmobs sind eine umstrittene Erscheinung. Auch in Halle sind sie mittlerweile angekommen.

Flashmobs_Markt_NilsBuerger © 2009 Nils BürgerHalle, Marktplatz. Noch völlig ahnungslos stehst Du da. Plötzlich rennt eine Person mit einem Kissen in der Hand an dir vorbei. Ihr folgen viele weitere, genauso bewaffnet. Irgendwann treffen sie aufeinander, und wie in alten Kindertagen hauen sie sich die Kissen um die Ohren. Erneut ertönt ein Pfiff. Plötzlich gehen sie alle wieder auseinander, als wäre nichts gewesen. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Wir ewigen Versuchskaninchen

Ein Kommentar zum neuen »Bachelor of Medicine«

Uni_MedizinBA_flickrWir sind es ständig. Mal gehen wir zwölf, dann dreizehn, dann doch wieder zwölf Jahre zur Schule. Mal haben wir in dieser Zeit vier, mal nur drei Jahre Chemie. Aber na ja, die Schulzeit ist nun mal dazu da, um (an uns) auszuprobieren. Der Ernst des Lebens beginnt erst danach. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Die Masterbolognese

Am 7. August wurde die »Master für alle«-Petition beim deutschem Bundestag eingereicht. Doch was ist daraus geworden?

Uni_Master-Petition_TherJedem Bachelorabsolventen solle ein Masterplatz zugesichert werden, »unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand«.
Die Werbetrommel für die Sammelpetition wurde laut gerührt. In einschlägigen Foren wurde auf die Präsenz des Themas hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass jede Stimme zähle. Seitdem ist einige Zeit vergangen, und ein jeder fragt sich, was denn mit seiner Unterzeichnung passiert ist. Wie erfolgreich war die Unterschriftensammelei? Und wieso wird dieses Problem eigentlich so heiß diskutiert? Mehr, mehr, mehr