Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Halles Tor zur Welt

Unsere Lehrgebäude haben alle eine Geschichte. Nicole Kirbach hat die Archive durchforstet und stellt in einer Reihe ihre Recherche-Ergebnisse vor. Teil 2: Die Franckeschen Stiftungen

Uni-Gebaeude_ArchivFranckStift

Blick vom Historischen Waisenhaus über den Lindenhof zum Pädagogium der Franckeschen Stiftung, Stich, ca. 1750

Fast zur gleichen Zeit wie die hallische Universität entstand auf Initiative von August Hermann Francke vor den Toren der Stadt ein Waisenhaus- und Schulkomplex. Francke war damals Pastor in der Amtsstadt Glaucha und wollte den sozialen Missständen in seiner Gemeinde Abhilfe schaffen. Aufgrund einer Spende konnte er 1695 eine Armenschule errichten, in der nach kurzer Zeit 50 Schüler regelmäßig unterrichtet wurden. Außerdem wurde ein Waisenhaus erbaut, in dem zu Beginn neun Schüler versorgt wurden. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuINTERESSE Nr. 29 0

Generation Fragezeichen

Jeder Jahrgang hat seine Eigenheiten, seine Probleme, seine Interessen. Doch wer sind wir?

14_15_seniorenzeit_MiaEwaldWir sind Studenten. Junge Menschen, die den größten Teil ihres Alltags mit Arbeiten verbringen. Die Naturwissenschaftler rechnen. Die Juristen lesen Gesetze und Paragraphen. Die Mediziner lernen Merkmale, um Krankheiten zu erkennen. Jeder hat seine Aufgaben, die oft mehr Zeit in Anspruch nehmen als ihm lieb ist. Doch wer sind wir neben dem Unileben? Was für Menschen stecken hinter den Büchern, Laptops und Kaffeebechern, die uns tagtäglich begegnen? Was bewegt uns? Was sind wir also für eine Generation? Und welche wollen wir gerne sein? Inwiefern unterscheiden wir uns von vergangenen? Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 Termine 0

Global Week of Action: Workshop

Der Workshop findet in der InnerCity Galerie statt. Thema: Bertelsmann und Bildung (mit Steffen Roski).

Nov 2009 Termine 0

Global Week of Action: Film und Diskussion »Machuca, mein Freund« (Chile 2004)

Im Hörsaal 120a wird Kino geguckt und anschließend diskutiert. Wer Näheres zum Film wissen möchte: Beschreibung auf filmz.de

Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Engagiert und schlüsselqualifiziert

Ein Blick auf eine »neue Generation« von ASQ.

Uni_Jugenduni_JuliaWeller_VorlageEs wird langsam dunkel an diesem 15. Oktober, als sich Annika Seidel auf den Weg zu ihren Schützlingen macht. Ihr Gesichtsausdruck verrät nicht, was gerade in ihrem Kopf vorgeht. Sie organisiert die »Jugenduni« mit und trifft gleich auf Bachelorstudierende verschiedenster Fachrichtungen. Sie alle erhalten als TeilnehmerInnen des ASQModuls »Studierende für Studierende« fünf Leistungspunkte für die Durchführung des Schnupperstudiums 2010, das im Rahmen dieses ASQ-Moduls realisiert wird. Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuINTERESSE Nr. 29 0

Israel, quo vadis?

»Israel ist militaristisch, fremdenfeindlich und besessen vom Trauma des Holocaust. Israel ist der Auschwitz-Staat, dessen Kultur ein Trauma und dessen Seele ein Hort des Schreckens ist, immer und überall.«

22_Pause_HitlerBesiegen_OliverThieJedem, der Hitler besiegen gelesen hat, stockt der Atem. Dieses Buch ist radikal, revolutionär und polemisch. Avraham Burg provoziert gezielt. Er will Kontroversen auslösen, das gelingt ihm. In Israel hat sein Buch eine Welle der Entrüstung quer durch alle politischen Lager ausgelöst. Warum? Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuUNI Nr. 29 0

Es brennt in Österreich

In Wien besetzten Studierende das Audimax. Ihr Protest bringt die europäische Bildungsbewegung wieder in Schwung.

StudentenWienHahn

Deutliche Meinungsäußerung – Studierende in Wien bei einem Interview mit Wissenschaftsminister Johannes Hahn

Die Spezialvorlesung für Biologiestudenten in Physik hatte gerade begonnen, da stürmten mehrere hundert Personen in das Auditorium Maximum der Universität Wien. Sie hatten sich kurz zuvor zu einer Demonstration versammelt, die vor allem die prekäre Lage der Bildung in Österreich anprangern sollte. Im Audimax musste der Dozent das Pult räumen und es wurden Anliegen und Forderungen verlesen. Im Anschluss fragt eine Rednerin in die Masse ihrer Kommilitonen, ob man das Audimax besetzen wolle. Zwei Drittel sind dafür. Der Sicherheitsdienst der Universität und die Polizei Mehr, mehr, mehr

Nov 2009 hastuINTERESSE Nr. 29 0

Mein schlimmster Alptraum: Opa Hans stirbt aus

An dieser Stelle offenbart Euch die hastuzeit ihre schlimmsten Alpträume. Friederike erzählt, warum sie auf einem Spielplatz plötzlich Angst bekam.

[14]_14_Interesse_Glosse_MartinFladerer © 2009 Martin FladererDa war ich. Mitten auf einem Kinderspielplatz. Neben mir meine Freundin Sophie und im Sand halb vergraben ihre Tochter. Während Sophie ihrem Dreikäsehoch erklärte, dass man nicht jedes Tierchen mal gekostet haben müsse, brüllte es von der Bank neben mir: »Jeremy, lasse du das Kind ooch mal schaukeln!« Jeremy gab völlig genervt seine so hart erkämpfte Schaukel auf. Weniger erschrocken von der Art und Weise der Mutti, ihrem Sohn die Spielplatzdemokratie näher zu bringen, kroch in mir ein viel grauslicher­er Gedanke hoch. Mehr, mehr, mehr