Dez 2009 hastuINTERESSE 1

Im Netz sind alle gleich

Das Internet wird von seinem eigenen Erfolg bedroht: Steigender Breitbandbedarf, neue technische Möglichkeiten und konservative Geschäftsmodelle kratzen am Gebot der Netzneutralität. „Netz-bitte-was?“

Kämpft für Gleichheit im Netz: Jay Maynard alias Tron Guy

Kämpft für Gleichheit im Netz: Jay Maynard alias Tron Guy

Ob als Klick auf eine Webseite, als Download oder als Videokonferenz: Jede Kommunikation zwischen Computern über das Internet wird vor dem Absenden in kleine Datenpakete aufgeteilt und über dezentral vernetzte Kabelleitungen an den Empfängercomputer verschickt. Wie beim Postpaket besteht auch jedes Datenpaket aus dem zu übertragenden Inhalt (Webseitenaufruf, Download, Video) und einem Adressaufkleber mit der Sender- und Empfängeranschrift, den so genannten IP-Adressen.

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Dez 2009 hastuINTERESSE Nr. 30 0

Dein schlimmster Alptraum: 30 Ausgaben hastuzeit

Die Sesamstraße feiert ihr 40-Jähriges, das Sandmännchen streut gar seit einem halben Jahrhundert Sand in müde Kinderaugen. Und die hastuzeit erscheint seit Mai 2005 nun schon zum 30. Mal.

15_Interesse_Alptraum_30AusgabenAber hoppla, das kann man doch nicht vergleichen. Natürlich nicht. Die Vermessenheit, die sich einem beim Lesen des ersten Absatzes aufdrängt, soll erreichen, was der hallischen Studierendenzeitschrift zum überschwänglichen Feiern ihres Jubiläums fehlt: Aufmerksamkeit. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuUNI Nr. 30 0

BAföG-Abhängigkeiten

Wenn das Studienfach entscheidet. Ein Gedankengang

05_Uni_Kommentar_Bafoeg_TomLeonhardt1Es gibt Momente, da scheint die sonst so stabile Wirklichkeit nur eine Kulisse zu sein. Solche Momente habe ich in letzter Zeit öfter im Zusammenhang mit den Geschehnissen rund um die Hochschulpolitik. Zum Beispiel, wenn wie vor zwei Monaten in Wien der Wissenschaftsminister Hahn vom Geldmangel an den Hochschulen darauf schließt, es gäbe zu viele Studierende, man müsse die Zugangsbedingungen verschärfen; das ist so ein Moment. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuINTERESSE Nr. 30 0

Die Erfolgsgeschichte

10 Jahre Bologna-Erklärung. Voraussetzung, Durchsetzung und Fortsetzung der europäischen Hochschulreform.

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»Wir folgen bisher viel zu sehr dem Modell, zuerst viel Reformdruck aufzustauen, der sich dann im Erdbeben einer Großreform entlädt, um anschließend wieder innovationsunwillig jeder Neuerung zu trotzen. […] Unser Bildungssystem war einst ein Modell für die ganze Welt. Aber es muß weiterentwickelt werden. […] Machen wir es zu einem Modell für das 21. Jahrhundert! Schaffen wir ein Bildungswesen, das Leistung fördert, keinen ausschließt, Freude am Lernen vermittelt und selbst als lernendes System kreativ und entwicklungsfähig ist. […] Entlassen wir unser Bildungssystem in die Freiheit.« (Roman Herzog 1997)

Mit diesen Worten, die Roman Herzog beim Berliner Bildungsforum 1997 sprach, wagte er sich nach eigener Aussage auf ein »vermintes Gelände«. Deutschland steckte, allein auf die Hochschulbildung bezogen, in einem tiefen Reformstau fest. Aus heutiger Sicht scheint die Erklärung, die am 19. Juni 1999 im italienischen Bologna unterzeichnet wurde, als Verwirklichung und Lösung von Problemen und Forderungen der damaligen Zeit. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuUNI Nr. 30 0

Die Situation der Privatdozenten

Eine Habilitation kann die Professur bedeuten. Sie kann aber auch in eine Sackgasse führen. Zwei Privatdozenten der MLU berichten.

Unbezahltes Seminar: Björn Seidel-Dreffke im Gespräch

Unbezahltes Seminar: Björn Seidel-Dreffke im Gespräch

Den Titel »PrivatdozentIn« (PD) erlangt man über die Habilitation. Er befugt zu Lehre und stellt demnach eine Vorraussetzung für eine Professur dar. Um den Titel zu halten, sind PrivatdozentInnen verpflichtet, eine Mindestanzahl an Stunden zu lehren. Ein habilitierter Wissenschaftler mit dem Titel PrivatdozentIn kann das Glück haben, dabei in einem Dienstverhältnis mit der Universität zu stehen, zum Beispiel als wissenschaftlicher Mitarbeiter, und ein Gehalt zu bekommen. Das Recht auf eine Stelle hat er aber nicht. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuUNI 0

Statistiken zum Hochschulstandort

Bericht zum Hochschulstandort Deutschland vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht

Einmal pro Jahr zieht das Statistische Bundesamt Bilanz. Dann veröffentlichen die Statistiker aus Wiesbaden ihren Jahresbericht zum Hochschulstandort Deutschland. Die Zahlen sind besonders in Hinsicht auf die aktuelle Bildungsdiskussion interessant. Sie sind Indikator für die Auswirkungen der neuen Studiensysteme und anderer Reformen, wie zum Beispiel der Einführung von Studiengebühren. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuUNI Nr. 30 0

Lichtblick für alle Studierenden?!

Ein Stipendium ist für Studierende ideal, wenn es um die Finanzierung ihres Studiums geht. Doch worauf legen die Stiftungen besonders viel Wert und welche Förderung sieht die Bundesregierung vor?

Arbeitskreis im Grünen: Stipendiaten der Heinrich-Böll-Stiftung beim Erfahrungsaustausch

Arbeitskreis im Grünen: Stipendiaten der Heinrich-Böll-Stiftung beim Erfahrungsaustausch

In Deutschland erhalten zwei Prozent aller Studierenden ein Stipendium. Das hat die jüngste Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks ergeben. In den kommenden vier Jahren will die Bundesregierung zehn Prozent erreichen. Dafür ist auf bundesweiter Ebene eine einkommens-unabhängige Förderung geplant. Diese finanzielle Förderung soll sich auf 300 Euro belaufen, davon sollen 150 Euro Bund und Land tragen, 150 Euro private Förderer. Um diese Landesmittel jedoch zu erhalten, ist es Aufgabe der Hochschulen, sich um private Förderer (wie Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen) zu bemühen. Mehr, mehr, mehr

Dez 2009 hastuUNI Nr. 30 0

Das Fulbright-Programm

Eine Studienförderung für besonders engagierte Studierende

Stipendiat Philipp Behm im Gerat Sand Dunes National Park Colorado

Stipendiat Philipp Behm im Gerat Sand Dunes National Park Colorado

Am 28. April 2009 versammelte sich eine Handvoll Studierender im Hörsaal des psychologischen Institutes am Brandbergweg, um Susanne Göckeritz, Psychologiestudentin und Fulbrightstipendiatin, zu lauschen. Susanne hat es geschafft. Sie durfte zwei Semester Psychologie an der California State University San Marcos studieren, unterstützt durch ein Teilstipendium in Höhe von 21 500 US-Dollar von Fulbright. Mehr, mehr, mehr