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Artikel aus dem Heft

Jun 2014 hastuUNI Nr. 55 0

Wer ist eigentlich betroffen? – Studienkolleg

Eine kleine Vorstellung der von den Kürzungen betroffenen Institute und Studienfächer. Die hastuzeit hat alle besucht und stellt hier in regelmäßigen Abständen jeweils die Situation an einem Institut da.

Foto: Markus Kowalski

Foto: Markus Kowalski


Was droht dem Studienkolleg?

Dem Studienkolleg droht die Komplettschließung bzw. die Integration in das – ursprünglich auf FH-Studierende spezialisierte – Studienkolleg Köthen. Dies käme aber im Prinzip der Schließung gleich. Das Studienkolleg, das ausländische Studienbewerber auf das Studium in Deutschland vorbereiten und auch die Eignung prüfen soll, stand schon häufiger zur Disposition, so massiv laut Leiterin Angelika Wolter jedoch bisher noch nicht.

Warum soll gekürzt werden?

Eventuell erwarte man hier wenig Widerstand, liegt das Institut doch weit ab der anderen Uni-Gebäude in Neustadt. Zudem hat man keinen Vertreter in universitären Institutionen und kann sich so schlechter wehren. Vom Rektorat höre man kaum etwas. Wolter deutet auch an, dass teure Renovierungs- und Haltungskosten ihren Beitrag leisten, doch Heizkosten ließen sich bei schlechten Fenstern eben nicht senken. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

Warum sehen geschminkte Männer komisch aus?

Zwei Burgstudentinnen nähern sich kreativ dieser und anderen Fragen.

Illustration: M&W

Illustration: M&W

Eva Feuchter und Han Le eröffnen mit einer Vernissage am 14. Juli eine Ausstellung zum Thema Geschlechterrollen. Es dreht sich dabei um die Frage, ob diese nun angeboren oder anerzogen sind. Gespielt wird mit typischen Klischees wie dem Jungs-Blau und dem Mädchen-Rosa, fernab der Gender-Debatte im Sprachgebrauch. »Warum sehen geschminkte Männer für uns komisch aus?« oder »Was macht den Mann zum Mann?« lauten die Fragen an den Betrachter. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

»Euphorie gepaart mit Panik«

»Cutliesthroat«, so nennen sich die fünf Hallenser, die deftigen Deathcore für ihr Publikum zubereiten.

Foto: Cutliesthroat

Foto: Cutliesthroat

Dem einen oder anderen werden die Nackenhaare zu Berge stehen vom harten Sound der jungen Band, die es erst seit einem Jahr gibt. Aus den Worten »cut« (schneiden), »lies« (Lügen) und »throat« (Kehle) setzt sich ihr Name zusammen. Die Bedeutung ist nicht minder zu bewerten: »Wir können Leute nicht ausstehen, die sich in ihren Lügen verstricken und damit andere Menschen in die Irre führen«, berichtet Stephan, der Schlagzeuger der Band. Obwohl es die Deathcore-Band erst seit April letzten Jahres gibt, sind sie in Halle eine echte Berühmtheit und haben sich bis zum Rockpool-Contest durchgeschlagen. »Wir wollen einfach dabeisein und ein paar fette Klänge aus unseren Instrumenten raushauen«, erzählen die fünf Jungs.

Doch nicht nur in Halle standen sie auf der Bühne und konnten das Publikum begeistern. Leipzig, Eisleben und Dresden sowie Dessau sind alles Städte, in denen die fünf Rocker schon unterwegs waren; und sie hoffen, es werden noch mehr. Doch wie läuft so ein Bandleben eigentlich ab? Die hastuzeit war zum Interview bei den Jungs. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

Abtauchen in einen Alptraum

Der Psychothriller »Abgeschnitten« von Fitzek/Tsokos macht süchtig und schockiert.

München: Droemer/Knaur 2012/2013 400 Seiten, als Taschenbuch 9,99 EUR

München: Droemer/Knaur 2012/2013
400 Seiten, als Taschenbuch 9,99 EUR

Ich sitze in der Vorlesung. Öffentliche Güter werden diskutiert: Ausschlussprinzip, Trittbrettfahrerverhalten … Es fällt mir schwer, mich zu konzentrieren, denn ich denke an mein Buch.

Leichen – Skalpelle – Obduktionen

Durch einen Orkan gefangen auf der Nordseeinsel Helgoland sieht sich die junge Comiczeichnerin Linda mit der Herausforderung konfrontiert, eine Leiche zu öffnen. Dem Stress und Streit mit dem Exfreund entfliehend, entpuppt sich ihr vermeintlicher Zufluchtsort als nervenzerreißender Schauplatz des Grauens.

Paul Herzfeld, Rechtsmediziner des BKA, entdeckt eine Telefonnummer und einen Namen. Direkt auf dem Seziertisch – im Schädel einer bestialisch hingerichteten Leiche. Der Entführer seiner Tochter Hannah kommuniziert mit ihm. Herzfeld wird zur Spielfigur im abgedrehten Spiel um das Leben von Hannah. Bei der Hetzjagd um ihr junges Leben soll Herzfeld einen weiteren sich auf der vom Festland abgeschnittenen Insel Helgoland befindlichen Leichnam obduzieren. Linda spielt bei diesem unmöglich erscheinenden Unterfangen eine bedeutende Rolle: Sie findet die Männerleiche und beantwortet Herzfelds Anruf, als das Handy in der Tasche des Toten klingelt. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

Nicht bloß Seilspringen

Was als Kinderspiel begann, wurde zu einem eigenen Sport. Das Unisportzentrum der MLU bietet seit neuestem Rope Skipping an.

Foto: Christian Schoen

Foto: Christian Schoen

Wie anstrengend und geduldsfordernd das Studium sein kann, werden die meisten Studenten bestätigen können. Zum Glück bietet das Unisportzentrum eine riesige Auswahl an Möglichkeiten zum Abbau von Stress und zum seelischem Ausgleich. Sich bei dem Angebot entscheiden zu müssen, kann ziemlich schwer sein. Warum nicht Rope Skipping?

Was ist Rope skipping?

Wenn man die Leute fragt, was Rope skipping ist, kommen häufig fragende Blicke. Erklärt man, dass dies Seilspringen wörtlich übersetzt heißt, kennen es alle als Kinderspiel oder als Übung im Schulsport. Aber es ist mehr als das. Es ist unglaublich vielseitig mit unzähligen akrobatischen Elementen. Dabei kann man sowohl einzeln als auch in einer Gruppe zusammen springen, was die einzelnen Disziplinen Single, Double Dutch und Wheel darstellt. Obwohl dieser Sport eher unbekannt ist, existieren sowohl Einzel- als auch Mannschaftswettkämpfe. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuUNI Nr. 55 0

Wer ist eigentlich betroffen? – Sportwissenschaften

Eine kleine Vorstellung der von den Kürzungen betroffenen Institute und Studienfächern. Die hastuzeit hat alle besucht und stellt hier in regelmäßigen Abständen jeweils die Situation an einem Institut da.

Foto: Johanna Sommer

Foto: Johanna Sommer


Was droht den Sportwissenschaften?

Wie so oft steht das Department Sportwissenschaft komplett zur Disposition. Bereits in den letzten Kürzungsrunden waren die Sportwissenschaften überdurchschnittlich betroffen.

Warum soll gekürzt werden?

Aus denselben Gründen wie an anderen Fakultäten. Stelleneinsparungen bewirken das Sinken von Personalkosten. Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

Von Couch zu Couch!

Ferne Länder, unbekannte Düfte, spannende Rituale – raus aus den Gewohnheiten und rein ins Abenteuer.

Foto: Sophie Lindner

Foto: Sophie Lindner

Von Couch zu Couch und von Stadt zu Stadt. Couchsurfing bietet Insidertipps, interessante Bekanntschaften und Entspannung für den Geldbeutel. Bei Millionen Menschen auf der ganzen Welt finden Reisende für kurze Zeit ein Zuhause. Warum bieten eigentlich Leute ihre Couch an? Unterwegs in Kopenhagen und Budapest habe ich bei meinen Gastgebern mal nachgefragt.

»Es fühlt sich ein bisschen so an, als wäre ich selbst im Urlaub.« antwortet mir Torge auf die Frage, warum er ein Zimmer seines Kopenhagener Apartments Reisenden aus aller Welt anbietet. Torge ist Mitte 30, arbeitet im Finanzbereich, trägt einen trendigen braunen Parka, weiße Sneaker, Jeans und eine sportliche Sonnenbrille auf dem Kopf. Gerade schlendern wir durch einen der ältesten Vergnügungsparks der Welt. »Tivoli« entpuppt sich als kleine, märchenhafte Parallelwelt inmitten der geschäftigen Großstadt. »Ich entdecke die Stadt von einer ganz anderen Seite. Mit Besuchern aus anderen Ländern guckt man oft auf Dinge, die einen sonst selbstverständlich erscheinen, und hinterfragt sie. Mir wird oft bewusst, was ich an meiner Umgebung und Lebensweise wertschätzen sollte.« Genüsslich beißt er in einen leckeren original dänischen Hotdog mit dem typisch rot eingefärbten Würstchen Rød Pølse. »Aber natürlich geben mir die Reisenden auch Inspirationen, was ich verändern könnte. Der Einfluss fremder Kulturen tut mir gut, so entdecke ich manchmal ganz andere Sichtweisen auf das Leben.« Mehr, mehr, mehr

Jun 2014 hastuPAUSE Nr. 55 0

Diäten im Selbstversuch

Brigitte-Diät, Weight Watchers oder die Dukan-Diät. Drei von unzähligen Möglichkeiten, die Pfunde loszuwerden, aber wie alltagstauglich sind sie? Ben hat die drei Ernährungsformen für je fünf Tage getestet.

Foto: Christian Schoen

Foto: Christian Schoen

Von all diesen Diäten hat man vielleicht schon einmal gehört. Jede verspricht eine möglichst schnelle Gewichtsabnahme in einer bestimmten Zeit. Doch funktionieren diese Diäten wirklich bei jedem, oder muss man sich eine suchen, die genau auf einen persönlich abgestimmt ist?

Ist es schwierig, diese Diäten im Alltag zu machen, oder muss man seine Semesterferien dafür opfern? Hat man ein enormes Hungergefühl und will am liebsten die Diät abbrechen oder wird man satt, weil man essen kann, was man will? All diese Fragen haben mich als studierenden Ernährungswissenschaftler so sehr beschäftigt, dass ich mich dazu durchgerungen habe, sie selbst einmal aus­zu­pro­bieren. Wie soll ich fremden Leuten, die mich nach einer optimalen Diät fragen, etwas empfehlen, ohne dass ich eigene Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt habe? So habe ich mir vorgenommen, parallel zu den Ernährungs- und Diätvorlesungen, in denen ich auch die nötigen Informationen zu den drei Diätformen erhielt, den Selbstversuch zu wagen. Mehr, mehr, mehr