Nr. 27
Ausgabe Nr. 27 vom Juli 2009 – Schwerpunkt: Sommer, Sonne, Sorgenlos?
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden…
…deshalb wollen wir Euch hier zeigen, wie es wirklich im Leben zweier Theologie-Studentinnen aussieht.
Freitagabend, WG-Party. Mit dabei: eine Freundin unserer Mitbewohnerin – Nadja – und Ausgabe 26 der hastuzeit. Der Artikel über die typische Theologiestudentin macht die Runde und sorgt für Gelächter. »So sind sie, die Fans Gottes.« – »Sind sie nicht!« entgegnet uns Nadja. »Ich erkläre euch, wie es in der Theologie zugeht.« Mehr, mehr, mehr
Bloß nicht schwanger werden!
Zumindest nicht im Studium.
Auf den ersten Blick scheint sich das Studium für die erste Familienplanung geradezu anzubieten. Ein Urlaubssemester ist leicht genommen, anschließend können Seminartermine mit denen des Partners abgestimmt werden, und rundherum schieben Kommilitonen ihre Kinderwagen vor sich her und tauschen sich gern über Erfahrungen aus. Mehr, mehr, mehr
Ein Blick hinter die Kulissen
Bildungsstreik – Forderungen und mögliche Lösungswege
Es wurde viel geredet, diskutiert, gestritten und moniert. Die Streikenden forderten, und Universität und Politik schoben sich die Verantwortung gegenseitig zu. Was alle eint, ist ein Grundkonsens: Es gibt Probleme, und die sind nicht allein finanzieller Art, sondern auch in der neuen Studienstruktur begründet. Bei der Umsetzung der Bologna-Reformen ist einiges im Land schief gelaufen, und eigentlich wollte man mit dem Streik auch in Richtung Veränderung drängen. Mehr, mehr, mehr
Selbsttest Bildungsstreik
Es ist elf Uhr morgens. Den gestrigen Zehn-Stunden-Unitag und vor allem die letzte Party noch in den Knochen, quäle ich mich mal wieder aus dem Bett. Nach nur vier Stunden Schlaf. Aber heute habe ich eine Mission … auch wenn mir alles weh tut. Auf dem Uniplatz angekommen, formieren sich langsam kleine Gruppen von Studenten mit Bannern und Flyern in der Hand. Ihre Losung: »Lasst uns die Bildung befreien!« Mehr, mehr, mehr
»Die Kritik der Studierenden ist angekommen«
Anlässlich des Bildungsstreiks sprachen wir mit Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz – hier nun das komplette Interview

Herr Olbertz, die deutschen Studierenden protestieren. Mit Erfolg?
Erst einmal nehme ich die Kritik der Studierenden sehr ernst. Die Erfolgsaussichten sind dann groß, wenn der Protest bestimmte Regeln akzeptiert. Zu einem Studentenprotest gehört gewiss auch mal die Besetzung eines Hörsaales. Solange man nichts kaputt schlägt und vor allem die Würde anderer nicht verletzt, finde ich das in Ordnung. Mehr, mehr, mehr
Diese Bank ist besetzt!
Ganze dreißig Minuten gelang es Berliner Studenten, eine Filiale der Deutschen Bank zu besetzen. Dann war Schluss mit dem Zivilen Ungehorsam.
Der Berliner Westen ist vor allem dafür bekannt, dass hier Geld sitzt. Besonders das legendäre Kaufhaus des Westens ist ein Mekka des Luxus. Wer hier sonntags Kuchen essen geht, hat bestimmt genug Kleingeld. Das wissen auch die rund 650 Studierenden und Schüler, die sich am Donnerstag vor der Filiale einer Bank versammeln. Nicht vor irgendeiner Bank. Mehr, mehr, mehr
Superstreikjahr 2009
Die hallische Studentenbewegung fügt sich in ein Stimmungsbild, dass die europaweite Universitätslandschaft prägt.
Die Umstellung der Studienstruktur auf Bachelor und Master im Rahmen des Bologna-Prozesses hat eine Protestwelle seitens der Studenten in Europa ausgelöst. Von Frankreich über Finnland, Estland bis hin zu Kroatien: Überall fühlen sich Studierende von einer Schieflage des europäischen Bildungssystems bedroht. Mehr, mehr, mehr
Fantasie als Lernmethode
Offen für Neues
Das Gedächtnis als Fotoalbum
Zum Lernen gemacht
Erinnerungskulturen
Anterograde Amnesie – ein Leben ohne Zukunft
Vom Leerstand zum Wohlstand
Literaturrecherche auf dem Laufband
Der virtuelle Kampf gegen die Angst
Königsdisziplinen des Studierens
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