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Artikel aus dem Heft

Okt 2018 hastuUNI Heft Nr. 80 0

Mit dem Rektor auf der Couch

Die MLU hat einen neuen Rektor! Wir haben Prof. Dr. Tietje zum Interview getroffen und – unter anderem – nach seinen Plänen für die Uni, Meinungen zu hochschulpolitischen Themen und Details aus seinem eigenen Studium gefragt.

Foto: Paula Götze

»Mehr geht nicht!« – So die Nachricht eines Freundes von Prof. Dr. Tietje nach dessen Wahl zum Rektor. Christian Tietje arbeitet seit 17 Jahren als Professor der Juristischen Fakultät an der Martin-Luther-Universität. Im Laufe dieser Zeit lehnte er einige Angebote anderer Unis ab. Der Grund: In Halle fühle er sich sehr wohl. »Insofern ist die Karriere hier. Und auf einer Leiter der Karriere geht dann tatsächlich nicht mehr als Rektor, aber das reicht auch völlig im Augenblick«, äußert er in Bezug auf seine Zukunftspläne. Mehr, mehr, mehr

Okt 2018 hastuINTERESSE Heft Nr. 80 0

Das Stipendium – eine sinnvolle Alternative zum BAföG

Spätestens wenn man sich für ein Studium entschieden hat, stellt sich die Frage, wie das Ganze finanziert werden soll. Eine erste Anlaufstelle ist das BAföG-Amt. Dort gibt es jedoch nur ein Darlehen, das nach dem Studium teilweise zurückgezahlt werden muss. Hier stellen wir Euch eine Alternative vor: Das Stipendium.

Illustration: Lisa Kollien

Die im Folgenden beschriebenen dreizehn Stiftungen und Förderungswerke werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.

Alle Organisationen vereint, dass sie Studierende mit großem gesellschaftlichen Engagement, sicherem Auftreten und überdurchschnittlichen Leistungen auszeichnen und fördern.

Möglich ist es, sich bei mehreren Werken zu bewerben – allerdings sollten diese den individuellen Neigungen entsprechen. Wird man zum Beispiel in zwei Werken aufgenommen, darf nur von einem eine finanzielle Unterstützung angenommen werden. Auch eine Doppelförderung mit dem BAföG ist rechtswidrig und führt zu Sanktionen und Rückzahlungen. Mehr, mehr, mehr

Okt 2018 hastuINTERESSE Heft Nr. 80 0

Vom Hobby bis zur Weltverbesserung

Studentische Freizeitgestaltung in Halle – ein unvollständiger Überblick.

Illustration: Sophie Ritter

Nach Vorlesungen, Bibliotheksbesuchen und dem Nebenjob ist auch für Studierende früher oder später einmal Feierabend. Und dann? Wie erfüllend ist es, nach einem Tag im Hörsaal sich zu Hause vor dem Bildschirm weiter berieseln zu lassen? Einige womöglich sinnvollere Optionen zur Freizeitgestaltung sind im Folgenden aufgeführt. Das Spektrum reicht vom Hobby bis zur Weltverbesserung. Mehr, mehr, mehr

Okt 2018 hastuINTERESSE Heft Nr. 80 0

Neu hier? Kein Problem

Aller Anfang ist schwer, vor allem, wenn man in einer neuen Stadt studiert. Wenn es plötzlich heißt, auf eigenen Beinen zu stehen. Aber womit fängt man an? Ein kleiner Überblick über das, was Euch in Halle erwartet, was Ihr braucht, wann Ihr es braucht und wo Ihr es findet. Seid willkommen!

Illustration: Sophie Ritter

Partyhungrig oder doch in die Kneipe? Zwei wichtige Fragen gleich zu Beginn. Denn auch diese bestimmen in Zukunft Euer Leben in Halle, mit neuen Herausforderungen und vor allem auch neuen Problemen rund um die Organisation Eures studentischen Alltags. Mehr, mehr, mehr

Jul 2018 hastuPAUSE Heft Nr. 79 0

Das Menschenrecht auf Verhütung

Verhütung kostet Geld. Doch was, wenn die finanziellen Mittel gerade nicht ausreichen, um Pille, Spirale und Co. selbst zu bezahlen? Dem Problem will Pro Familia entgegenwirken und hat für sieben Städte bundesweit ein Modellprojekt entwickelt, um längerfristig allen Frauen den Zugang zu Verhütungsmitteln zu ermöglichen. Halle ist auch mit dabei.

Illustration: Irene Schulz

Pille (sechs Monate): je nach Präparat zwischen 23,45 und 77,75 Euro.

Verhütungsring (drei Monate): ca. 48 Euro.

Hormonspirale (fünf Jahre): je nach Hersteller und Packungsgröße zwischen 138,08 und 191,96 Euro plus 300 bis 400 Euro fürs Einsetzen.

Kupferkette (fünf Jahre): 129 Euro plus 300 bis 350 Euro fürs Einsetzen plus bis zu 40 Euro jährlich für die Ultraschallkontrolle.

Das sind nur einige wenige der Empfängnisverhütungsmittel samt ihrer Kosten, die der Medizinische Arbeitskreis Pro Familia NRW auflistet. Hieraus geht bereits hervor: Verhütung kann eine ganz schön teure Angelegenheit werden. Spätestens ab Vollendung des 20. Lebensjahres müssen Frauen (und so gegebenenfalls auch Partner, die sich an den Kosten beteiligen) die vollen Kosten für ihre Verhütung übernehmen. Mehr, mehr, mehr

Jul 2018 hastuINTERESSE Heft Nr. 79 0

SOS – Helft den Bienen!

Sie sind klein, sie summen, und sie produzieren das flüssige Gold. Schon unsere Vorfahren haben sich die Bienen zu Nutze gemacht und den Honig in luftiger Höhe aus Felsspalten geerntet. Unser gemeinsamer Weg ist lang. Doch nun scheint er in Gefahr zu sein, denn die Bienen werden zunehmend weniger. Woran liegt das, und wie können wir helfen?

Honigbiene
Foto: Anne Ost

Es ist kein Geheimnis, dass die Zahl der Insekten in Deutschland in den letzten Jahrzehnten rapide gesunken ist. Der Entomologische Verein Krefeld hat in einer Langzeitstudie nachgewiesen, dass innerhalb von 27 Jahren über 75 Prozent der Fluginsekten verlorengegangen sind. Insbesondere über das Bienensterben und die damit verbundenen Konsequenzen für uns Menschen gab es in den vergangenen Jahren vermehrt Meldungen. Immerhin sind 80 Prozent unserer heimischen Pflanzenarten auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen, und gerade die Bienen spielen dabei eine große Rolle. Es gibt jedoch nicht die eine Biene. In erster Linie muss zwischen den Honigbienen, welche von Imkern und Imkerinnen gehalten werden, und den Wildbienen unterschieden werden. Tatsächlich sind es die Wildbienen, von denen etwa die Hälfte der rund 550 in Deutschland lebenden Arten auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten steht. Der Bienenexperte Professor Dr. Robert Paxton von der MLU spricht von einem Artenverlust um die 15 Prozent in den letzten 25 Jahren allein in Sachsen-Anhalt. Mehr, mehr, mehr

Jul 2018 hastuPAUSE Heft Nr. 79 0

Mit Strich und Sternchen zur Gleichberechtigung?

»Frauenbeauftragte will Nationalhymne ändern«, schrie(b) die BILD Anfang März. Daraufhin wurde auch bei mir im Freundeskreis wieder einmal die Diskussion über eine geschlechtergerechte Sprache angefacht.

Illustration: Emilia Peters

Um jetzt die allbekannte Polemik der BILD etwas zu relativieren: Worum geht es? Am 8. März – dem Internationalen Frauentag – äußerte die Gleichstellungsbeauftragte des Familienministeriums Kristin Rose-Möhring in einem Rundbrief an ebendieses Ministerium den Vorschlag, einige Textpassagen der Nationalhymne zu ändern. Dies ist keine völlig neue Idee: In Österreich wurden Formulierungen wie »Heimat bist du großer Söhne« durch »Heimat großer Töchter und Söhne« ersetzt, und auch in Kanada wurde kürzlich eine Änderung der Nationalhymne beschlossen. Dort wurde die zweite Zeile der Hymne »O Canada« von »True patriot love in all thy sons command« zu »in all of us command« umgeschrieben. Nun findet die Debatte über eine Textänderung der Nationalhymne also auch in Deutschland statt. Aus »Vaterland« könnte »Heimatland« werden, die Zeile »brüderlich mit Herz und Hand« soll durch »couragiert mit Herz und Hand« ersetzt werden. Mehr, mehr, mehr