Aug 2017 hastuUNI Online 0

Nachsitzung

Die wegen eines Anwesenheitsproblems ausgefallene Sitzung vom 31.07.2017 konnte gut eine Woche später am 08.08. 2017 diesmal stattfinden. 20 Mitglieder diskutierten bei immer noch sommerlichen Temperaturen über Themen wie Erstiparty und „Zukunftsfähige Landwirtschaft“. Radio Corax plant auch fürs kommende Wintersemester mit „Studis on Air“.

Tagesordnung aus der vorläufigen Tischvorlage

Ausnahmsweise schon um 18 Uhr fand die zwangsvertagte Sitzung an einem Dienstag statt. Nach der üblichen Feststellung der Beschlussfähigkeit und Lesung der Tagesordnung ging es erst einmal in eigener Sache los. Die hauseigene Website wurde generalüberholt. Diese soll nun aktueller und übersichtlicher sein und bietet zudem ein neues Design. Bedauerlicherweise führen einige Verlinkungen bisher noch ins Nichts. Daran wird jedoch sicher unter Hochdruck gearbeitet. Es folgten die Angestelltenbelange zum Thema Erstiparty und Campusfest, wobei der Punkt zum Campusfest vertagt wurde, da die verantwortlichen SprecherInnen nicht anwesend waren. Der Verantwortliche für die Erstiparty, welche auch fürs kommende Semester wieder geplant ist, war hingegen anwesend und erzählte von dem Vorhaben, rund um Planung und Ausführung. Demnach soll eine Clubtour anstehen, wobei die teilnehmenden Locations mit einem Busshuttle verbunden sind und der Eintritt dafür nur einmal fällig wird. Das Hauptthema der Partys soll diesmal der Stura selbst sein. Der Veranstalter denkt dabei an eine Art »Werbung« von und vor allem für den Studierendenrat der Universität. Dieser muss nun selbst noch entscheiden, wie eine solche »Selbstdarstellung« aussehen soll, um sich vor allem den neuen Studierenden von seiner besten Seite zu zeigen. Möglich wären demnach Poster, Infostände, Flyer oder Bändchen, die als Eintrittskarte gelten. Die Finanzierung spielte hierbei natürlich eine wichtige Rolle, weshalb eine Finanzierung der Erstiparty mit Themenschwerpunkt Stura nach Abstimmung einstimmig beschlossen wurde.

Es folgte nach schneller Abarbeitung der Berichte und Anträge der AKen, deren Vertreter vermutlich im Urlaub und damit nicht anwesend waren, der Tagesordnungspunkt 5: Finanzanträge. Das zweite Topthema an diesem Abend war der Antrag zur Unterstützung des Projektes »Zukunftsfähige Landwirtschaft«. Zur Erklärung: Das Projekt beinhaltet im folgenden dritten Semester neben einer Ringvorlesung auch ein ASQ-Modul, welches sich mit verschiedenen Themenkomplexen der Landwirtschaft in Bezug auf ökologische und soziale Probleme beschäftigt. Vorlesungsreihe und ASQ gehören dabei zusammen und werden um Podiumsdiskussionen und eine Exkursion ergänzt.

Grundsätzlich ist laut der Vertretung des eigentlichen Antragstellers die Finanzierung des Projektes größtenteils durch geplante Hochschulmittel gesichert. Da diese Mittel aber bisher nur eingeplant, aber scheinbar alles andere als fix sind, wurde über eine mögliche Alternativfinanzierung diskutiert. Der Antrag bezieht sich an diesem Abend hauptsächlich auf einige Punkte in Bezug auf die Ringvorlesung. Darin geht es um die Unterstützung der Referenten, Werbung, Design und ein abschließendes Abendessen. Der Punkt des Abendessens schlägt dem Stura besonders auf den Magen. Die geforderte Summe erscheint vielen zu hoch. Zudem wird der Förderung des ASQ-Moduls gleich eine Absage erteilt, da dies schlicht nicht unterstützt werden darf. So wurden zwei Punkte etwas genauer diskutiert. Zum einen ging es dann um die Außendarstellung, also Werbung und um das schon erwähnte Essen für die Referenten. Für das Design müssten u.a. Banner, Poster und ein Logo angefertigt werden. Die Ringvorlesung dürfe unterstützt werden und man habe seitens des Stura auch keine Bedenken oder größere Einwände. Insgesamt war die geforderte Summe aber für die meisten zu hoch. Zudem solle man doch bitte auch noch versuchen, die gewünschte Summe für das viel zu teure Abendessen zu senken. Die Gesamtforderung wolle man ungern in ganzer Höhe erfüllen, hieß es am Ende des Tagesordnungspunktes, bevor es in die Abstimmung ging. Die Mittel könnten durchaus gesplittet werden. Konkret müsste so die erste Hälfte des Geldes bis Dezember reichen und die zweite Hälfte stünde ab Januar des folgenden Jahres zur Verfügung. Dazu wurde dann zweimal abgestimmt: Erstens wurde eine Zahlung der ersten Hälfte bis Dezember mit 14 Ja-Stimmen und jeweils 3 Nein-Stimmen und Enthaltungen stattgegeben; zweitens wurde der Reduzierung der Gesamtsumme, inklusive der Zahlung der zweiten Hälfte ab Januar 2018, mit 11 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen ebenfalls stattgegeben. Die Summe vom geplanten Abendessen wurde natürlich entsprechend reduziert.

Ein Bild von der letzten regulären Sitzung am 31. Juli. Foto: Alexander Kullick

Abschließend wurde der Antrag von Radio Corax diskutiert. Antragstellerin Stella Gebauer stellte kurz vor, wofür eine finanzielle Unterstützung seitens des StuRas notwendig wäre. Das Projekt »Studis on Air« soll auch im kommenden Wintersemester wieder stattfinden und sucht dafür nicht nur beim Studierendenrat Hilfe für die Finanzierung. Damit soll es Studierenden aller Fachrichtungen weiterhin möglich sein, journalistische Erfahrung im Bereich Hörfunk zu sammeln. Mehrere studentische Gremien sollen, wenn möglich, das Projekt in Gänze fördern. Eine genaue Auflistung von Einnahmen und mögliche Unterstützer konnte der Tischvorlage entnommen werden. Neben einer Liste von voraussichtlichen Kosten und Leistungen von Radio Corax waren auch mehrere Seiten zum Wunsch Studierendenradio MLU abgedruckt. Die Forderung, dauerhaft mithilfe des Mitgliedsbeitrages der Studierendenschaft, finanziert zu werden, steht weiterhin im Raum. Die angesetzte Sondersitzung des Studierendenrates zum Thema fand am 17.07.2017 statt, brachte aber keine weitreichenden Ergebnisse hervor. Eine Diskussion bezüglich dessen gab es genauso wenig. Die Anwesenden stimmten schließlich über den Finanzantrag ab. Auch in diesem Fall wurde die Summe aufgeteilt. Die erste Hälfte sollte für September bis Dezember und die zweite für Dezember bis März gezahlt werden. Mit 16 Ja-Stimmen, keiner Nein-Stimme und 2 Enthaltungen wurde dem Antrag stattgegeben.

Die Sitzung wurde mehr oder weniger mit der Wahl eines neuen Sozialsprechers geschlossen. Marco Pellegrino (OLLi) hatte diesen Posten noch bis zum 11. August inne. Sein Nachfolger sollte Wilhelm Dargel (OLLi) werden, was die Abstimmung einstimmig bestätigte.

Die letzte Abstimmung für diesen Abend galt erneut den kommenden Studierenden des Wintersemesters 2017/18. Diese sollen vom Stura bedruckte Feuerzeuge und Textmarker in ihren Ersti-Taschen vorfinden. Die Kosten für Druck und Feuerzeug bzw. Marker standen bereits fest. Somit wurde die Summe für die Bestellung der Goodies mit 17 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und zwei Enthaltungen genehmigt.

  • Die nächste Sitzung findet am 28. August statt.
  • Seit diesem Smester berichten wir regelmäßig darüber, was auf den Sitzungen des Studierendenrates passiert. Damit wollen wir Hochschulpolitik für alle zugänglich und verständlich machen. Unsere anderen Berichte findet ihr hier.

Über Gregor Borkowski

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Erstellt: 17.08. 2017 | Bearbeitet: 06.09. 2017 19:11