Mai 2016 hastuUNI 0

Stura-Kandidaten 2016, Wahlkreis WiWi

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter

  • Auf dieser Seite stellen sich Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Studierendenrat am 18. Mai 2016 vor. Texte und Bilder stammen von den Kandidat(inn)en selbst.
  • Neu in diesem Jahr ist die Einteilung in Wahlkreise, die oft mehrere Fachschaften umfassen. Neben den Wahlkreiskandidat(inn)en gibt es auch uni-weite »offene Plätze«.
  • Du kandidierst und möchtest gerne hier auftauchen? Zum Selbstvorstellungsformular geht’s hier lang.
  • Bitte beachte, dass Du nur Kandidat(inn)en der offenen Plätze sowie aus Deinem eigenen Wahlkreis in den Stura wählen kannst.
  • Auf dieser Seite findest Du Kandidat(inn)en aus dem Wahlkreis Wirtschaftswissenschaften.
    Die uniweit wählbaren Kandidat(inn)en findest Du hier.
  • (Noch) keine Selbstvorstellung haben uns folgende Kandidaten zugesendet: Tobias Furta, Marwin Gaube, Robert Götze, Michel Kleinhans, Viktoria Mohr, Lucas Neubert, Magnus Neubert, David Pacholleck, Jana Ristau, Henning Strenge




Name: Johannes Eggert
Studienfach: Wirtschaftswissenschaften und Psychologie
Hochschulgruppe: keine
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis)
Motto: Wirtschaft kann mehr

Hallo!

ich möchte mich im Fachschaftsrat Wirtschaft weiter engagieren und die Studienbedingungen für euch verbessern:

  • mehr Altklausuren (die Hälfte haben wir!)
  • mehr Englisch- und Software-Kurse

Unser Team »Wirtschaft kann mehr!« freut sich auf eure Stimmen!


Name: Steffen Heindorf
Studienfach: Volkswirtschaftslehre
Hochschulgruppe: keine
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis)
Motto: Wirtschaft kann mehr

Hallo!

ich bin seit Jahren im FSR Wirtschaft dabei. Im letzten Jahr auch als Finanzer. Projekte wie das Fußballspiel der Studenten vs. Profs gehören in meinen Aufgabenbereich.

Unser Team »Wirtschaft kann mehr« freut sich über eure Stimmen!


Name: Florian Korb
Studienfach: Wirtschaft, Politik
Hochschulgruppe: Juso-Hochschulgruppe
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis/uniweit)
Motto: Fange nicht an, aufzuhören. Höre nicht auf, anzufangen.

Ich finde es gibt eine Menge Dinge, die an unserer Uni verbessert werden könnten. Wieso gibt es zum Beispiel in manchen Seminaren oder Kursen Anwesenheitspflicht? Im Landeshochschulgesetz steht nichts davon. Wenn ich keine Lust auf meine langweilige Dozentin habe, muss ich wohl noch selbst entscheiden dürfen, ob ich nur für mich alleine den Stoff lerne? Oder warum sind wir Studis zwar die größte Gruppe an der Uni, haben aber überhaupt nichts zu melden? Im Senat haben wir nur 4 Sitze, die Profs aber 12. Demokratisch geht anders! Und wusstet ihr eigentlich, dass der StuRa jedes Jahr ein Budget von 550.000€ hat – über das er (fast) frei verfügen kann? Was man für coole Projekte und Ideen damit unterstützen kann? Und vielleicht wisst ihr noch, wie wir Studis vor ein paar Jahren in Halle die größten Demos seit der Wende auf die Beine gestellt haben und damit die Schließung der Uniklinik und vieler weiterer Institute verhindert haben? Ohne den StuRa hätte es diese Proteste so nie gegeben.

Liebe Studis, ich bitte euch geht am 18. Mai wählen! Eure Stimme ist nicht verschenkt. Eine hohe Wahlbeteiligung gibt dem StuRa auch größere Legitimation. Es wäre natürlich absolut großartig, wenn ihr eure Stimme mir und der Juso-Hochschulgruppe geben würdet. Ich verspreche euch, dass ich mich für euch im StuRa immer im Sinne einer sozialen, weltoffenen und demokratischen Universität einsetzen werde. Auch die vielen Probleme des Alltags versuche ich auf die Tagesordnung zu setzen.

Falls ihr Fragen habt, kommt einfach an unseren Ständen auf uns zu. Oder schreibt uns auf Facebook. Schreibt auch gerne mir bei Facebook. Oder schaut mal in unser Wahlprogramm rein, da stehen viele coole Dinge drin. Also nicht vergessen: am 18. Mai die Juso-Hochschulgruppe wählen! 😉


Name: Marco Kühne
Studienfach: Volkswirtschaftslehre
Hochschulgruppe: keine
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis)
Motto: Wirtschaft kann mehr

Hallo!

im letzten Jahr konnten wir viel erreichen, aber es gibt noch mehr zu tun:

  • mehr Altklausuren (die Hälfte haben wir!)
  • mehr Englisch- und Software-Kurse

Außerdem trete ich als stud. Vertreter in Berufungs- und Auswahlkommissionen für euch ein!

Ihr wollt mehr mehr? Mit Marco & Raico Kühne bekommt ihr mehr!


Name: Raico Kühne
Studienfach: Wirtschaftswissenschaften und Soziologie
Hochschulgruppe: keine
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis)
Motto: Wirtschaft kann mehr

Hallo!

im letzten Jahr konnten wir viel erreichen, aber es gibt noch mehr zu tun:

  • mehr Altklausuren (die Hälfte haben wir!)
  • mehr Englisch- und Software-Kurse

Außerdem trete ich als stud. Vertreter im Prüfungsausschuss für euch ein!

Ihr wollt mehr mehr? Mit Raico & Marco Kühne bekommt ihr mehr!


Name: Julian Rosenberger
Studienfach: Volkswirtschaftslehre
Hochschulgruppe: RCDS
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis/uniweit), Senat

2013 wurde ich bei meiner ersten Hochschulwahl in den Fachschaftsrat Jura gewählt, ein Jahr später in den Studierendenrat. Dort trat ich mein Mandat ab, um mich auf meine Tätigkeit als Referent für Hochschulsport und Gesundheit des Studierendenrates zu konzentrieren. Seitdem pfeife ich auch als Schiedsrichter das alljährliche Spiel der WiWi-Profs gegen die Studenten. Nachdem ich im Sommer 2015 mein Amt zur Verfügung stellte, um mich auf mein Examen zu fokussieren gab es in den letzten Monaten einige Gründe, warum ich mich entschlossen habe dieses Jahr im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich, in dem ich bald meinen Studienschwerpunkt haben werde, erneut anzutreten.

Was ich umsetzen will:

  • Mehr Interessenvertretung, weniger »Möchtegernpolitik«
  • Kein unnötiges Geldverbrennen
  • Kein »Kindergarten« aufgrund politischer Ausrichtungen
  • Keine Ideologisierung des StuRas
  • Übriges Geld in Form von niedrigen Beiträgen zurückführen

Während meiner Zeit als Referent habe ich versucht, die verschiedenen Hochschulgruppen, ungeachtet ihrer politischen Ausrichtung, zusammenzuführen und gemeinsam die Universität im Sinne der Studenten zu verbessern. So veranstaltete ich den Hochschulpolitcup, durch den die Hochschulgruppen Verständnis für einander entwickeln und sich auf das konzentrieren sollten, was wichtig ist: Gemeinsam Hochschulpolitik bzw. Interessenvertretung FÜR die Studenten und nicht für die eigene Profilierung, Ausgrenzung und mangelnder Schätzung gegenüber andersdenkenden Studenten oder die Ideologisierung einer hochschulpolitischen Landschaft, die diese gewiss nicht verdient. Doch die Realität sah und sieht leider anders aus. Anfeindungen, Pauschalisierungen und Respektlosigkeiten machen die Hochschulpolitik zum wohl unnötigsten Kindergarten, der mit von Euch finanziert wird.

Schon während meiner Referenten-Zeit gab es sehr viel Gegenwind für mich, größtenteils offen aufgrund meiner politischen Ausrichtung als Bürgerlich-Liberaler. Nach meinem Rückzug aus der Hochschulpolitik nahm diese Feindseligkeit gegen unseren (Zitat) »konservativen Scheißhaufen« nur noch zu. Die JuSo-Hochschulgruppen-Vorsitzende stellte uns auf eine Stufe mit Nazis, rechtfertigte dies anschließend auf bizarre Art und wurde daraufhin von den anderen linken Studierendenratmitgliedern kurz darauf zur Referentin gewählt. Wir sind Chauvinisten und frauenfeindlich, weil wir das Gendern ablehnen, wir sind Antisemiten, weil wir gegen eine Umbenennung der Martin-Luther-Universität sind. Es gibt noch mehr Beispiele von Intoleranz und mangelndem Verständnis für Anstand und Moral. Diese zeigen jedoch schon gut, worauf es mir ankommt. Soll man Studenten, die populistische Hetze auf Kosten anderer treiben, die Hochschulpolitik im Studierendenrat, und damit einen Haushalt in Höhe von über 600.000 Euro, überlassen? Studenten, die sich als links, offen und transparent bezeichnen, aber ihre eigenen Ansprüche um Längen hinterher hängen?

Bezüglich der 600.000 Euro Haushaltsbudget: In den letzten Monaten gab es ein großes Thema. Seit Jahren werden den Erstis eine Tüte mit nützlichen Sachen für deren Studienbeginn geschenkt. Seit Jahren sind dort auch »StuRa-Kondome« drin. Dieses Jahr kamen einige auf die Idee, diese »normalen« Kondome mit veganen Kondomen und Lecktüchern (Latextücher für Saferoralsex) auszutauschen. Kosten dafür? Anfangs knapp 9.000 Euro. Die 25.000 Kondome der letzten fünf Jahre waren dabei günstiger als die beschlossenen Verhütungsmittel. Nachdem wir daraufhin eine Pressemitteilung veröffentlichten, die sogar von N-TV zitiert wurde, wurden wir beschuldigt, das Ansehen des StuRas zu beschädigen. Auch aufgrund des massiven öffentlichen Drucks seitens der Studenten haben diese »linken« Freunde inzwischen Abstand von ihren Plänen genommen.

Bezüglich dem SDS/der Olli ein Ausschnitt aus einer mit den Grünen und den JuSos gemeinsamen Pressemitteilung: »Angeblich wollen sie das Geld lieber für studentische Projekte nutzen, allerdings ist auch das reine Ideologie. Abgesehen vom elitären Lieblingsprojekt des CDU-Nachwuchses, dem Juristenball, bei dem allein über 1.000 Euro für Stuhlhussen ausgegeben werden sollen, stellt sich der RCDS gegen die meisten Projektanträge oder kürzt sie runter. Studentische Initiativen können sich dementsprechend nur finanzieren, weil das Spardiktat des RCDS keine Mehrheit hat. Dass sich darin auch ihre Sicht von gesellschaftlicher Entwicklung widerspiegelt ist offensichtlich. Gekürzt wird auch im 21. Jahrhundert noch an den Rändern und man argumentiert liebend gerne mit der ominösen «Mitte«, die eben Kondome benutzt, Fleisch isst und RCDS bzw. CDU wählt – alle anderen dürfen sich nicht repräsentiert fühlen. Zu der Einsicht, dass man Menschen durch Inakzeptanz ausgrenzt, ist man hier nicht in der Lage.«

Solche Anfeindungen auf persönlicher Ebene sind nicht nur unnötig, sie diskreditieren andere Meinungen, spalten und machen eine respekt- und niveauvolle Diskussion und Kompromissbildung unmöglich. Ein tatsächliches studentisches Projekt, dass sich auch nahezu selbst trägt, wie der Fakultätsball der juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (eben nicht »nur« Juristenball!) wird dann als »elitär« verteufelt. Vegane Kondome und Lecktücher sind dagegen ein Mittel der Akzeptanz bezüglich Randgruppen. Doch was ist eigentlich mit denen, die auch vegane Kondome nicht nutzen können?!?
Unabhängig davon: Wer so viel Geld übrig hat, das er es auf diese Weise ausgibt, der braucht es einfach nicht. Und dann müsstet ihr auch keinen so hohen Semesterbeitrag zahlen.

Es liegt in eurer Hand. Ich biete meine Erfahrung und meine Kompetenz, die ich mir in den Jahren, in denen ich hochschulpolitisch unterwegs war, angeeignet habe und verspreche euch, dass ich mich um eure Interessen kümmern werde.

Die Hochschulpolitik ist so viel wert, wie die Mandatsträger denen ihr eure Stimmte schenkt. Gebt mir euer Vertrauen und ich werde euch meinen Wert beweisen. Vielen Dank!

Über Konrad Dieterich

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Erstellt: 04.05. 2016 | Bearbeitet: 17.05. 2016 19:29