Mai 2016 hastuUNI 0

Stura-Kandidaten 2016, Wahlkreis Jura

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter

  • Auf dieser Seite stellen sich Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Studierendenrat am 18. Mai 2016 vor. Texte und Bilder stammen von den Kandidat(inn)en selbst.
  • Neu in diesem Jahr ist die Einteilung in Wahlkreise, die oft mehrere Fachschaften umfassen. Neben den Wahlkreiskandidat(inn)en gibt es auch uni-weite »offene Plätze«.
  • Du kandidierst und möchtest gerne hier auftauchen? Zum Selbstvorstellungsformular geht’s hier lang.
  • Bitte beachte, dass Du nur Kandidat(inn)en der offenen Plätze sowie aus Deinem eigenen Wahlkreis in den Stura wählen kannst.
  • Auf dieser Seite findest Du Kandidat(inn)en aus dem Wahlkreis Jura.
    Die uniweit wählbaren Kandidat(inn)en findest Du hier.
  • (Noch) keine Selbstvorstellung haben uns folgende Kandidaten zugesendet: Hannes Adam, Sinah Al-Mousawi, Yusuf Aydinbas, Caroline Banasiewicz, Elisa Deutschmann, Philipp Dreyer, Philipp Edlich, Lukas Eßer, Jonas Ganter, Antonia Gaupp, Robert Gmeiner, Simon Görigk, Valentin Hacken, Uwe Heinecke, Dominik Hill, Aline Klemm, Anna Kreye, Johannes Kührt, Karl Kuhn, Felix Liebscher, Lukas Marschler, Dina Moersch, Lars Nadalin, Clemens Pirschke, Sophie Pötzsch, Thomas Riempp, Lukas Salzbrunn, Pia Schillinger, Oliver Schmidt, Joshua Schwarz-Parkin, Paul Sebastian, Henry Sorgenfrei, Steven Sundermann, Randolph Thiele, Robert Toth, Lukas Volkmuth, Franz Georg Wohlrab




Name: Dominik Berndt
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: RCDS – Die CampusUnion
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis/uniweit), Senat
Motto: »Die Probleme, die wir haben, sind lösbar.«

Auch die kommende Legislaturperiode möchte ich mit dieser aus dem letzten Jahr stammenden und dennoch aktuellen Devise fortführen.
Selbstverständlich konnten in der Vergangenheit nicht alle uniweiten Probleme angegangen und erst recht nicht gelöst werden, doch konnten wir vom RCDS (als »Die CampusUnion«) trotzdem einiges bewegen und haben das auch in Zukunft vor.

Ein mir und uns dabei besonders wichtiges Anliegen ist der sinnvolle und gleichzeitig sparsame Umgang mit den knappen Finanzmitteln, welches selbstverständlich weiterhin energisch verfolgt werden soll. So konnte bspw. vor kurzem das STURA-Vorhaben bzgl. veganer Verhütungsmitteln in den Ersti-Begrüßungstaschen durch die deutliche Kritik des RCDS und die dadurch entstehende öffentliche Aufmerksamkeit verhindert werden. Anstelle von Verhütungsmitteln dürfen sich nun alle Neuankömmlinge an der MLU über ein Feuerzeug freuen, was ganz einfach nebenbei die Kosten der ursprünglich veranschlagten über 8000 € um ca. 5500 € reduziert.

Ein weiteres Anliegen bildet für mich die Einrichtung eine uniweiten Bibliotheksampel (https://www.facebook.com/bibliotheksampel/). Damit soll zukünftig jeder schon von Zuhause aus die Auslastung der verschiedenen MLU-Bibliotheken einsehen können, was einerseits die eigene Arbeitsplanung verbessern und andererseits auch die Auslastung der Bibliotheken reduzieren soll. Für dieses Projekt habe ich mich schon in der Vergangenheit auf verschiedenen Ebenen eingesetzt und möchte dies zukünftig noch intensivieren, damit die Bib-Ampel noch dieses Jahr ihren Betrieb aufnehmen wird.

Damit die weiteren Interessen und Belange der Studenten bestmöglich berücksichtigt werden, würde ich diesen gerne insbesondere im Fakultätsrat (Jura-Wiwi) als Vermittler zwischen studentischer und offizieller Seite Geltung verschaffen.

So und auf allen anderen Wegen möchten wir gemeinsam als RCDS – Die CampusUnion mit deiner Unterstützung die besten (Rahmen-) Bedingungen für (d)ein Studium an der MLU schaffen.

Dominik Berndt
(8. Semester – Jura)


Name: Marie Gumprich
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: RCDS
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis/uniweit), Senat
Motto:

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

mein Name ist Marie Gumprich, ich bin 21 Jahre alt und studiere im 6.Semester Jura hier an der MLU. Seit letztem November bin eine der stellv. Vorsitzenden des RCDS Halle.
Mein Anliegen ist das Eintreten für Eurer Interesse an guten Studienbedingungen und transparenten Gremien sowie am Einsatz der studentischen Gelder zum Wohle möglichst aller. Auf diesem Weg möchte ich auch dazu beitragen mehr Studentinnen und Studenten für für die Hochschulpolitik zu begeistern.

Aus diesem Grunde würde ich mich über Eure Unterstützung sehr freuen und bitte Euch am 18. Mai um Eure Stimme.


Name: Lasse Joost
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: Grüne Hochschulgruppe
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis, uniweit), Senat
Motto: Es gibt keine Probleme nur Herausforderungen

Ich studiere im zweiten Semester und habe Lust, mich für die Studierendenschaft zu engagieren!

Ich möchte mich für einen nachhaltigen Unibetrieb und einen bewussten Umgang mit Ressourcen einsetzen. Darüber hinaus liegt mir die Erhaltung und Modernisierung der Infrastruktur (z.B. des Uni-Netzwerkes) am Herzen.

Ich möchte außerdem erreichen, dass die großen multimedialen Möglichkeiten, die auch an unserer Universität für die Lehre vorhanden sind, in angemessener Weise ausgeschöpft werden und nicht wie bisher weitgehend ungenutzt bleiben.


Name: Jan Klasmeier
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: Liberale Hochschulgruppe (LHG)
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis/uniweit), Senat
Motto: Akzeptiere oder verändere!

Hey liebe Hastuzeit-LeserInnen,

ich bin Jan, ich studiere Jura im sechsten Semester und bin 22 Jahre alt. Ich kandidiere für den FSR, den StuRa und den Senat, um mich politisch einbringen zu können und etwas an der Hochschule zu bewegen. Durch meine Arbeit im Vorstand von ELSA-Halle e. V. kann ich bereits auf erfolgreiches ehrenamtliches Engagement zurückblicken und weiß, auch durch die Zusammenarbeit mit dem FSR, was mich in den verschiedenen Gremien erwarten wird.

Ich setze mich insbesondere gegen Diskriminierung, Sexismus und Vetternwirtschaft an der Universität ein und fordere deshalb die Pseudonymisierung von Prüfungsleistungen! Ein weiterer Programmpunkt der mir am Herzen liegt ist der Ausbau der digitalen Lernmöglichkeiten an der Universität, welche momentan nicht mehr zeitgemäß sind.

Also wählt mich und die LHG am 18.05. für eine starke liberale Stimme in den Gremien der Uni und für progressive Hochschulpolitik!


Name: Laura Lütt
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: RCDS
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis/uniweit), Senat
Motto: Good things come to those who wait, better things come to those who work for it.

Liebe Kommilitonen,

ich bin Laura Lütt, 21 Jahre alt und studiere im 6. Semester Jura. Ich setze mich nun schon seit 2 Jahren als Mitglied im Studierendenrat für Eure Interessen ein und kann daher einige Erfahrung vorweisen.

Es ist wichtig, dass mit Euren Geldern, die Ihr jedes Semester an den StuRa zahlt, verantwortungsbewusst umgegangen wird. Ich war z. B. maßgeblich daran beteiligt, zu verhindern, dass für 9.600 € vegane Verhütungsmittel für Erstsemester angeschafft werden. Es kann nicht sein, dass der StuRa nur Geldgeber für Projektideen Einzelner ist, die zwar unglaublich ideologiegeladen daherkommen, aber in keinster Weise den Studenten der MLU zugutekommen.

Was mir ebenso am Herzen liegt: Dass Studenten weiterhin ihre schriftlichen Arbeiten nicht-gegendert abgeben können, ohne mit Punktabzug rechnen zu müssen.

Außerdem wünsche ich mir, dass wir wieder mehr auf das Leistungsprinzip setzen, statt auf starre Quoten. Z. B. brauchen wir im StuRa keine quotierte Rednerliste, damit das vermeintlich schwächere Geschlecht sich an Debatten beteiligt. Ich vertraue darauf, dass Frauen sehr wohl dazu in der Lage sind, ihre Fähigkeiten auch zu nutzen – und zwar eigenverantwortlich.


Name: Daniel Mackrodt
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: LHG
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis/uniweit), Senat
Motto: Fange nicht an, aufzuhören. Höre nicht auf, anzufangen.

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

mein Name ist Daniel Mackrodt und ich studiere Jura im vierten Semester an der MLU Halle. Seit Sommer 2015 bin ich ehrenamtlich im Vorstand von ELSA-Halle e.V. tätig und organisiere Ausflüge unterschiedlichster Art, um unseren Mitgliedern die Möglichkeit zu eröffnen, Einblicke in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche eines Juristen zu erhalten. Die Arbeit im Verein ist eine Bereicherung für mich und erfüllt mich mit großer Freude.

Neben der Verlängerung der Mensaöffnungszeiten auf 15:00 Uhr und der Abschaffung von Anwesenheitspflichten möchte ich mich insbesondere für die Erweiterung des Online-Angebots an Vorlesungen an unserer Universität einsetzen. Vielleicht fragt ihr euch jetzt, warum ich mich gerade auf dieses Thema fokussiert habe? Seit diesem Semester studiere ich den Masterstudiengang »Business Law and Economic Law« an unserer Universität. Aus eigener Erfahrung kenne ich daher das Problem von zeitlich parallel stattfindenden Vorlesungen. Es ist schade, wenn man eine Entscheidung treffen muss, auf welche Vorlesung man seine Priorität legt und welche man somit nur besuchen kann. Aber nicht nur Studierende in Doppelstudiengängen stehen vor dieser Frage, auch für alle anderen ist die Erweiterung des Online-Angebots an Vorlesungen ein anstrebenswertes Ziel. Unsere Universität verfügt über die technischen Voraussetzungen. Man muss sie nur optimal nutzen.

Um all dies umsetzen zu können, bitte ich um Eure Unterstützung am 18. Mai zur Hochschulwahl 2016.


Name: Christian Rödding
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: Liberale Hochschulgruppe (LHG)
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis/uniweit), Senat
Motto: Es geht um euch!

Hallo zusammen,

mein Name ist Christian Rödding, ich studiere Jura im nunmehr 9. Fachsemester und bin 23 Jahre alt. Auch dieses Jahr kandidiere ich wieder für alle Hochschulgremien.

Warum tue ich das?

Weil ich mich für ein freies und selbstbestimmtes Studium einsetzen will – ihr wisst am besten, wie ihr studieren könnt. Daher sind Anwesenheitspflichten abzuschaffen, stattdessen müssen Vorlesungen und Lernmaterialien online verfügbar gemacht werden.

Weil ich erreichen will, dass der StuRa sich wieder um die Anliegen der Studentinnen und Studenten kümmert – stattdessen hat dieses Gremium sich in dieser Legislatur vor allem intern bekriegt und mit ebenso überflüssigen wie fragwürdigen Vorschlägen (Umbenennung der Hochschule??) auf sich aufmerksam gemacht. Es kommt nicht von ungefähr, dass zahlreiche Studentinnen und Studenten den StuRa nichts mehr zutrauen – das soll so nicht bleiben!

Daher freue ich mich am 18. Mai über jede Stimme für mich und die LHG 🙂


Name: Julian Rosenberger
Studienfach: Volkswirtschaftslehre
Hochschulgruppe: RCDS
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis/uniweit), Senat

2013 wurde ich bei meiner ersten Hochschulwahl in den Fachschaftsrat Jura gewählt, ein Jahr später in den Studierendenrat. Dort trat ich mein Mandat ab, um mich auf meine Tätigkeit als Referent für Hochschulsport und Gesundheit des Studierendenrates zu konzentrieren. Seitdem pfeife ich auch als Schiedsrichter das alljährliche Spiel der WiWi-Profs gegen die Studenten. Nachdem ich im Sommer 2015 mein Amt zur Verfügung stellte, um mich auf mein Examen zu fokussieren gab es in den letzten Monaten einige Gründe, warum ich mich entschlossen habe dieses Jahr im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich, in dem ich bald meinen Studienschwerpunkt haben werde, erneut anzutreten.

Was ich umsetzen will:

  • Mehr Interessenvertretung, weniger »Möchtegernpolitik«
  • Kein unnötiges Geldverbrennen
  • Kein »Kindergarten« aufgrund politischer Ausrichtungen
  • Keine Ideologisierung des StuRas
  • Übriges Geld in Form von niedrigen Beiträgen zurückführen

Während meiner Zeit als Referent habe ich versucht, die verschiedenen Hochschulgruppen, ungeachtet ihrer politischen Ausrichtung, zusammenzuführen und gemeinsam die Universität im Sinne der Studenten zu verbessern. So veranstaltete ich den Hochschulpolitcup, durch den die Hochschulgruppen Verständnis für einander entwickeln und sich auf das konzentrieren sollten, was wichtig ist: Gemeinsam Hochschulpolitik bzw. Interessenvertretung FÜR die Studenten und nicht für die eigene Profilierung, Ausgrenzung und mangelnder Schätzung gegenüber andersdenkenden Studenten oder die Ideologisierung einer hochschulpolitischen Landschaft, die diese gewiss nicht verdient. Doch die Realität sah und sieht leider anders aus. Anfeindungen, Pauschalisierungen und Respektlosigkeiten machen die Hochschulpolitik zum wohl unnötigsten Kindergarten, der mit von Euch finanziert wird.

Schon während meiner Referenten-Zeit gab es sehr viel Gegenwind für mich, größtenteils offen aufgrund meiner politischen Ausrichtung als Bürgerlich-Liberaler. Nach meinem Rückzug aus der Hochschulpolitik nahm diese Feindseligkeit gegen unseren (Zitat) »konservativen Scheißhaufen« nur noch zu. Die JuSo-Hochschulgruppen-Vorsitzende stellte uns auf eine Stufe mit Nazis, rechtfertigte dies anschließend auf bizarre Art und wurde daraufhin von den anderen linken Studierendenratmitgliedern kurz darauf zur Referentin gewählt. Wir sind Chauvinisten und frauenfeindlich, weil wir das Gendern ablehnen, wir sind Antisemiten, weil wir gegen eine Umbenennung der Martin-Luther-Universität sind. Es gibt noch mehr Beispiele von Intoleranz und mangelndem Verständnis für Anstand und Moral. Diese zeigen jedoch schon gut, worauf es mir ankommt. Soll man Studenten, die populistische Hetze auf Kosten anderer treiben, die Hochschulpolitik im Studierendenrat, und damit einen Haushalt in Höhe von über 600.000 Euro, überlassen? Studenten, die sich als links, offen und transparent bezeichnen, aber ihre eigenen Ansprüche um Längen hinterher hängen?

Bezüglich der 600.000 Euro Haushaltsbudget: In den letzten Monaten gab es ein großes Thema. Seit Jahren werden den Erstis eine Tüte mit nützlichen Sachen für deren Studienbeginn geschenkt. Seit Jahren sind dort auch »StuRa-Kondome« drin. Dieses Jahr kamen einige auf die Idee, diese »normalen« Kondome mit veganen Kondomen und Lecktüchern (Latextücher für Saferoralsex) auszutauschen. Kosten dafür? Anfangs knapp 9.000 Euro. Die 25.000 Kondome der letzten fünf Jahre waren dabei günstiger als die beschlossenen Verhütungsmittel. Nachdem wir daraufhin eine Pressemitteilung veröffentlichten, die sogar von N-TV zitiert wurde, wurden wir beschuldigt, das Ansehen des StuRas zu beschädigen. Auch aufgrund des massiven öffentlichen Drucks seitens der Studenten haben diese »linken« Freunde inzwischen Abstand von ihren Plänen genommen.

Bezüglich dem SDS/der Olli ein Ausschnitt aus einer mit den Grünen und den JuSos gemeinsamen Pressemitteilung: »Angeblich wollen sie das Geld lieber für studentische Projekte nutzen, allerdings ist auch das reine Ideologie. Abgesehen vom elitären Lieblingsprojekt des CDU-Nachwuchses, dem Juristenball, bei dem allein über 1.000 Euro für Stuhlhussen ausgegeben werden sollen, stellt sich der RCDS gegen die meisten Projektanträge oder kürzt sie runter. Studentische Initiativen können sich dementsprechend nur finanzieren, weil das Spardiktat des RCDS keine Mehrheit hat. Dass sich darin auch ihre Sicht von gesellschaftlicher Entwicklung widerspiegelt ist offensichtlich. Gekürzt wird auch im 21. Jahrhundert noch an den Rändern und man argumentiert liebend gerne mit der ominösen «Mitte«, die eben Kondome benutzt, Fleisch isst und RCDS bzw. CDU wählt – alle anderen dürfen sich nicht repräsentiert fühlen. Zu der Einsicht, dass man Menschen durch Inakzeptanz ausgrenzt, ist man hier nicht in der Lage.«

Solche Anfeindungen auf persönlicher Ebene sind nicht nur unnötig, sie diskreditieren andere Meinungen, spalten und machen eine respekt- und niveauvolle Diskussion und Kompromissbildung unmöglich. Ein tatsächliches studentisches Projekt, dass sich auch nahezu selbst trägt, wie der Fakultätsball der juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (eben nicht »nur« Juristenball!) wird dann als »elitär« verteufelt. Vegane Kondome und Lecktücher sind dagegen ein Mittel der Akzeptanz bezüglich Randgruppen. Doch was ist eigentlich mit denen, die auch vegane Kondome nicht nutzen können?!?
Unabhängig davon: Wer so viel Geld übrig hat, das er es auf diese Weise ausgibt, der braucht es einfach nicht. Und dann müsstet ihr auch keinen so hohen Semesterbeitrag zahlen.

Es liegt in eurer Hand. Ich biete meine Erfahrung und meine Kompetenz, die ich mir in den Jahren, in denen ich hochschulpolitisch unterwegs war, angeeignet habe und verspreche euch, dass ich mich um eure Interessen kümmern werde.

Die Hochschulpolitik ist so viel wert, wie die Mandatsträger denen ihr eure Stimmte schenkt. Gebt mir euer Vertrauen und ich werde euch meinen Wert beweisen. Vielen Dank!


Name: Nicolai Schad
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: Grüne Hochschulgruppe Halle
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura (Wahlkreis/uniweit), Senat
Motto: Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.

Die Universität ist ein Raum der Freiheit und Selbstentfaltung. Diesen gilt es vor ausufernder Überwachung und einen unsicheren Umgang mit sensiblen Daten zu schützen.

Stattdessen scheint die Datenschutzbeauftragte der Uni in einem hundertjährigen Schlaf versunken, die Prüfungsämter einiger Fakultäten
fordern detaillierte Krankheitsbilder von Studierenden bei Prüfungsausfällen und Informationen zur Verschlüsselung des Uninetzes
sucht man vergeblich.

Daher kämpfe ich für eine Universität die transparent agiert und aufklärt, zeitgemäße Verschlüsselung nutzt und unsere Daten schützt.

Darüber hinaus ist die Erreichbarkeit und Geschwindigkeit des Uni-Netzes erbärmlich. Weder die Anzahl der Zugangspunkte, noch die Bandbreite sind zeitgemäß. Dieses Defizit versucht die Universität teilweise mit der intransparenten Drosselung bestimmter Netzinhalte zu beheben. Der einzige Weg zur Beseitigung der katastrophalen Versorgungslage kann jedoch nur der massive Ausbau der Zugangspunkte und Investitionen in die Erhöhung der Bandbreite sein.


Name: Claudia Schultz
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: Liberale Hochschulgruppe (LHG)
Kandidatin für: Stura (Wahlkreis/uniweit), Senat
Motto: Freiheit beginnt morgens mit dem Zähneputzen

Ich heiße Claudia Schultz und studiere im 6. Semester Jura.

Als neueres Mitglied der LHG möchte ich unser großes politisches Potenzial auch an der Universität etablieren. Inhaltlich stehe ich voll hinter unserem Wahlprogramm.

Ich bin für eine moderne Universität ohne Barrieren und das in ALLEN Bereichen, eine Universität, die sich dadurch auszeichnet, dass es egal ist ob man Achim oder Achmed heißt, denn Leistung zählt und Charakter. Durch ein solches Umfeld möchte ich mich dafür einsetzten, dass die Attraktivität Halles als Studienort gestärkt wird und Bildung noch größer geschrieben wird.

Unterstützt uns am 18. Mai. Ich freue mich über jede Stimme für die LHG und mich.

Claudia.

Über Konrad Dieterich

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Erstellt: 04.05. 2016 | Bearbeitet: 18.05. 2016 02:44