Jan 2015 hastuPAUSE Nr. 58 0

Zu Risiken und Nebenwirkungen …

Sebastian Weist, der ebenfalls bei dem Projekt »Checkpoint C« mitwirkt, klärt über die Gefahren von Crystal auf und erklärt, wie sich die Droge auf den Körper auswirkt:

Es gibt Kurzzeitnebenwirkungen, welche unmittelbar nach dem Konsum eintreten. Beim nasalen Konsum werden Nasen- und Rachenschleimhaut durch die kristalline Struktur der Substanz stark gereizt. Oft kommt es zu Verletzungen der Nasenschleimhaut.

Crystal setzt das Hunger- und Durstgefühl herab. Das Schmerzempfinden und das Bedürfnis nach Schlaf werden unterdrückt. Weiterhin können Konzentrationsstörungen, eingeschränktes Kurzzeitgedächtnis, Kopfweh, Übelkeit und Schwindel auftreten.

In der Abbauphase nach dem Konsum (»Crystalkater«) wird von starken depressiven Verstimmungen, Gereiztheit, Trägheit, Extremhunger und tiefem Schlafbedürfnis (bis zu 30 Stunden) berichtet. Der Kater kann bis zu vier Tagen anhalten.

Bei länger anhaltendem Konsum zehrt Crystal den Körper stark aus. Der Alterungsprozess des Körpers wird extrem beschleunigt. Es kann zu Hautentzündungen (»Crystalakne«), Nierenschäden, Zahnschäden sowie Organblutungen kommen. Das Risiko von Hirnblutungen und Schlaganfällen mit plötzlichen Lähmungen steigt an.

Über Gastbeitrag

, , ,

Erstellt: 30.01. 2015 | Bearbeitet: 30.01. 2015 22:18