Mai 2015 hastuUNI 0

Kandidaten für den Senat 2015

Illustration: Eva Feuchter

Illustration: Eva Feuchter

  • Auf dieser Seite stellen sich Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Senat der Martin-Luther-Universität am 27. Mai 2015 vor. Texte und Bilder stammen von den Kandidat(inn)en selbst.
  • Bei der Senatswahl könnt Ihr Kandidat(inn)en aus allen Fakultäten wählen. Deshalb ist diese Übersicht nicht nach Fakultäten oder Wahlbereichen untergliedert. Eine Liste aller zugelassenen Wahlvorschläge findet Ihr auf den Seiten des Wahlamts („Senat»).
  • Du kandidierst und möchtest gerne hier auftauchen? Zum Selbstvorstellungsformular geht’s hier lang.


Name: Jessica Baier
Studienfach: Politikwissenschaft und BLIK
Hochschulgruppe: Grüne Hochschulgruppe
Kandidatin für: Fachschaftsrat, Stura, Senat

Ich möchte aktiv dazu beitragen, eine ökologischere und verantwortungsbewusstere Hochschule zu gestalten. Da gibt es einige Ansatzpunkte: den Ressourcenverbrauch der Uni, ein Umdenken in den Lehrformen, den Abbau von Tierversuchen,…
Wir Studierende sollten öfter selbst die Initiative ergreifen!


Name: Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt
Studienfach: Politikwissenschaft-Soziologie
Hochschulgruppe: GHG – Grüne Hochschulgruppe Halle
Kandidatin für: Fachschaftsrat, Stura, Senat
Motto: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. (M. Gandhi)

Für mich ist es wichtig, sich zu engagieren und Dinge, die einen stören, zu verbessern. Dabei geht es mir vor allem um die Themen ökologische Nachhaltigkeit, Mensa-Essen und Tierversuche. Aber auch studierendenunfreundliche Prüfungsordnungen stören mich. Die Uni, die ich mir vorstelle, bietet allen Studierenden viel Flexibilität und Individualität, ist aber auch Vorreiter in ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Fairness. Dafür möchte ich mich in der Hochschulpolitik engagieren.


Name: Patricia Fromme
Studienfach: Geschichte / Deutsche Sprache und Literatur
Hochschulgruppe: Juso-Hochschulgruppe
Kandidatin für: Fachschaftsrat, Stura, Senat

»Hochschule für alle« ist das Motto unseres diesjährigen Wahlprogramms, und auch Hauptziel meines politischen Engagements. Ich möchte mich für eine MLU einsetzen, in der allen Studierenden die Möglichkeit zur freien Gestaltung ihres Studienganges gegeben wird, also für eine barrierefreie, allen offenstehende Universität mit bedürfnisorientierten Mensen, vielseitiger und kritischer Lehre ohne sinnlose Schranken wie Anwesenheitspflicht, überfüllten Seminaren und Bibliotheken, begrenzten Prüfungsversuchen und autoritären Strukturen. Aber vor allem möchte ich eines nicht: rechtes und Gedankengut im Unialltag. Ich kämpfe für eine MLU ohne Nazis, ohne Burschenschaftler, ohne Geschichtsrevisionismus und ohne jede Form von Menschenfeindlichkeit. Ich möchte, dass Antifaschismus ein absolut selbstverständlicher Teil unseres universitären Zusammenlebens wird und hoffe, ihr unterstützt mich mit eurer Stimme dabei!


Name: Johannes Gallon
Studienfach: Rechtswissenschaften
Hochschulgruppe: GHG Grüne Hochschulgruppe Halle
Kandidat für: Fachschaftsrat, Senat

Mein Traum – MLU Halle: inklusiv, demokratisch, vielfältig, nachhaltig und gut finanziert.

Die Pflicht zur Diagnosemitteilung bei Prüfungsunfähigkeit gehört Universitätsweit abgeschafft!
Lehre muss einen größeren Stellenwert an der Universität einnehmen. Das bedeutet u.a. bessere und kleinere Seminare und Vorlesung, aber auch Evaluationen und Wertschätzung zwischen Lehrenden und Lernenden.

Alles weitere hier: www.ghg2015.de!
Schreib mir eine Mail: johannes.gallon@student.uni-halle.de


Name: Jonas Ganter
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: Juso-Hochschulgruppe
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura, Senat
Motto: Hochschule für alle!

Liebe Kommiliton*innen, wie das Wahlkampfmotto der Juso-HSG bereits sagt: ich setze mich für eine Uni ein, an der jeder Mensch individuell teilhaben kann. Das bedeutet für mich selbstbestimmtes Studieren ohne Anwesenheitspflicht, ein Lernangebot auch abseits der Vorlesungen (z.b. mehr E-Learning!), aber auch ein alternatives Essensangebot in den Mensen, z.b. durch mehr vegane Küche. Die Universität muss mehr sein als ein Ort, der nur die Bedürfnisse der Mehrheit befriedigt. Dies geht jedoch nur mit einer soliden finanziellen Ausstattung! Darum mache ich mich auch abseits der Uni politisch für eine besser Finanzierung und gegen Kürzungen stark. Ich bitte daher am 27. Mai um eure Stimmen, für eine starke, solidarische und freie Universität!


Name: Daniel Hellmann
Studienfach: Politikwissenschaft
Hochschulgruppe: LHG
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura, Senat
Motto: Die einzige stabile Währung ist alkoholische Gärung

Hallo,
Mein Name ist Daniel, ich bin 24 Jahre alt und studiere im Master Parlamentsfragen und Zivilgesellschaft. Seit viereinhalb Jahren bin ich mittlerweile Student an der MLU. Ich habe bereits Gremienerfahrung (zwei Jahre FSR und ein Jahr Fakultätsrat) gesammelt und würde mich freuen, diese wieder einbringen zu können.
Konkret würde ich mich für einen sorgsameren Umgang mit dem Geld der Studierenden und perspektivisch eine Senkung der Semesterbeiträge einsetzen.
Und vor allem ist mir daran gelegen, die Hochschule und das Geld der Studierenden nicht als ideologischen Kampfplatz zu missbrauchen.


Name: Miriam Hack
Studienfach: Soziologie, Politikwissenschaft
Hochschulgruppe: Juso-Hochschulgruppe
Kandidatin für: Fachschaftsrat, Stura, Senat

Die Uni ist, genauso wenig, wie die Gesamtgesellschaft, ein diskriminierungsfreier Raum. Ob dickenfeindliche Sprüche von Mitstudierenden, oder sexistische Äußerungen von Lehrenden, das alles ist auch an der MLU an der Tagesordnung. Daneben wird das Studium vor allen Dingen denjenigen Studierenden erschwert, die nicht der vermeintlichen Norm entsprechen und die, aus welchen Gründen auch immer, nicht den Ansprüchen der kapitalistischen Leistungsgesellschaft genügen können oder wollen. Es ist mir deshalb wichtig, immer wieder kritisch bestehende Verhältnisse zu hinterfragen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sichtbar zu machen.
Konkreter stört mich bspw., dass in Vorlesungen und Seminaren immer wieder die Texte der gleichen weißen, zumeist heterosexuellen cis Männer gelesen werden, während andere Perspektiven vollkommen unbeachtet bleiben. Gerade die Wissenschaft lebt doch von Diversität und von vielen unterschiedlichen Perspektiven! In Berufungskommissionen sollte deshalb darauf geachtet werden, dass Professor*innen dem Anspruch von diverser und kritischer Lehre gerecht werden können.
Immer noch ist es in vielen Seminaren und Übungen darüber hinaus üblich, Anwesenheitslisten zu führen. Gerade Studierende, die bspw. aufgrund von Beeinträchtigungen oft Arzttermine wahrnehmen müssen, oder aus anderen Gründen nicht teilnehmen können, zwingt dies dazu, die jeweilige Situation gegenüber Dozent*innen öffentlich zu machen. Dieses Vorgehen genügt mitnichten den Ansprüchen einer inklusiven Gesellschaft. Darüber hinaus sollten alle Studierende selbst entscheiden können, ob sie ein Präsenzstudium bevorzugen oder lieber zuhause lernen wollen.
Wenn ihr auch unzufrieden mit dem Status Quo seid und euch eine emanzipatorischere MLU wünscht, würde ich mich sehr über eure Unterstützung freuen!


Name: Michel Kleinhans
Studienfach: MA BWL im Bereich Nachhaltigkeitsmanagement
Hochschulgruppe: RCDS
Kandidat für: Stura, Senat
Motto: Einfach mal nicht links.

Seit einigen Jahren engagiere ich mich neben dem Studium im RCDS. In dieser Zeit musste ich immer wieder feststellen, wie wichtig es als konservativer Student ist, sich in die Debatten in den Hochschulgremien einzubringen. Insbesondere wenn es um Finanzen geht, stellen wir als RCDS immer wieder fest, wie die Gelder aus Euren Beiträgen zur Studentenschaft in fragwürdige intransparente politisch ideologisierte Projekte fließen. Leider wissen das bislang zu wenige Studenten, denn ansonsten wäre der Aufschrei groß – schließlich finanziert Ihr mit Euren Beiträgen diese Gremien. Allein deshalb möchte ich meinen Platz im StuRa behaupten und mich auch im Fakultätsrat weiter für eine pragmatische Hochschulpolitik einsetzen. Wir sollten eben nicht den Linken die politische Meinungsbildung und Eure Gelder an der Uni überlassen.
Deshalb: Eure Stimme für den RCDS.


Name: Axel Knapp
Studienfach: Politikwissenschaft
Hochschulgruppe: RCDS
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura, Senat
Motto: Wahre Worte sind nicht schön. Schöne Worte sind nicht wahr.

Ich bin Axel, 23 Jahre alt und studiere Politik- und Wirtschaftswissenschaften.
Seit 2013 sitze ich im Fachschaftsrat der PhilFak I, außerdem war ich von 2012 bis 2014 Mitglied des Studierendenrates.

Mit dem Umzug ins GSZ steht die PhilFak I vor einer großen Veränderung, deren Auswirkung auf alle Beteiligten man noch nicht absehen kann. Dennoch gibt es bereits jetzt einige Probleme: So wird die Bibliothek wohl nicht die nötige Größe haben.
Um mit dieser unschönen Situation bestmöglich umzugehen, setze ich mich für die Einführung der Bibliotheksampel ein. Auf dieser können die Studenten bereits von Zuhause sehen, wie die aktuelle Auslastung der Bibliothek ist. So kann der vorhandene Platz möglichst effektiv genutzt werden.

Außerdem sollte es an der MLU endlich einen Ausbau des E-Learnings geben. Neben des Streamens und Aufzeichnens von Lehrveranstaltungen sehe ich insbesondere in E-Klausuren ein interessantes Projekt.

Um dieses Projekte anzugehen, würde ich mich sehr über Eure Stimme(n) freuen.

Neben meinem Studium und der Hochschulpolitik gehört Musik zu meinen größten Interessen, als »Le Bauski« bin ich als DJ aktiv.

Euer Axel


Name: Jenny Kock
Studienfach: Soziologie und Philosophie
Hochschulgruppe: GHG – Grüne Hochschulgruppe Halle
Kandidatin für: Fachschaftsrat, Stura, Senat

Für mich muss eine Hochschule nachhaltig sein. Dazu gehört für mich nicht nur die flächendeckende Nutzung von Recyclingpapier oder ein verbessertes Angebot in den Mensen, sondern ein generelles Umdenken im Betrieb an unserer Universität. So gehört beispielsweise der Zwang zu Tierversuchen kritisch hinterfragt.


Name: Anna Kreye
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: RCDS
Kandidatin für: Fachschaftsrat, Stura, Senat

Ich studiere nun schon im vierten Semester Jura an der MLU. Besonders am Herzen liegt mir, die gute Betreuung der Erstis sowie der Studenten allgemein aufrecht zu erhalten. Außerdem möchte ich mich dafür stark machen, die Auslastung der Bibliotheken besser zu koordinieren und die Situation diesbezüglich zu verbessern. Den Kontakt zwischen den Studenten und Professoren möchte ich pflegen sowie auf Eure Belange eingehen. Das möchte ich mit Hilfe Eurer Stimmen umsetzen.
Neben dem Studium engagiere ich mich für die Austauschorganisation Youth For Understanding und den RCDS. Ich bin motiviert mich für eure Interessen im Fachschaftsrat einzusetzen.
Eure Anna


Name: Laura Lütt
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: RCDS
Kandidatin für: Fachschaftsrat, Stura, Senat
Motto: Good things come to those who wait, better things come to those who work for it.

Liebe Kommilitonen!
Ich bin Laura Lütt, 20 Jahre alt, und studiere im vierten Semester Jura mit Euch an der MLU. In meiner Freizeit lese und jogge ich oder betreue ehrenamtlich Austauschschüler.
Im letzten Jahr hatte ich bereits die Ehre, Eure Interessen als Sturamitglied vertreten zu dürfen. Ebenso durfte ich Erfahrungen im Senat sammeln. Diesen Aufgaben möchte ich auch in der kommenden Legislatur wieder nachkommen dürfen. Als Vorsitzende des RCDS Halle habe ich einen umfassenden Einblick in die Hochschulpolitik der MLU und möchte dieses Wissen in den gewählten Gremien anbringen.
Insbesondere möchte ich weiterhin das Ziel verfolgen, studentische Semesterbeiträge transparent und zweckgebunden zu verwenden und nicht zur Selbstverwirklichung einiger Weniger zu gebrauchen.
In diesem Zusammenhang ist es auch von Bedeutung, dass sich die Hochschulpolitik wieder mehr ihrem eigentlichen Zweck widmet: Und zwar, dass sie die Themen angeht, bei denen sie tatsächlich die Bedingungen für die Studenten verbessern kann – wir brauchen keine zeit- und mittelraubenden ideologischen Grabenkämpfe, die nicht zielführend sind.
Hierfür möchte ich um Eure Unterstützung am 27. Mai bitten.

Laura


Name: Dina Moersch
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: Juso-Hochschulgruppe
Kandidatin für: Fachschaftsrat, Stura, Senat

Hallöchen,

mein Name ist Dina Moersch. Ich bin 21 Jahre alt und studiere mittlerweile im 4. Semester Jura an der MLU.

Einer Universität, an der es im Großen und Ganzen noch viel Optimierungsbedarf gibt. Dies ist zunächst bezogen auf die Qualität der Lehre.
Spätestens wenn Studierende sich um Punkt acht Uhr morgens vor die Pforten der Bibliotheken begeben, nur um dort einen der begehrten Plätze zu ergattern, die Englischdozentin ein Englisch spricht, an das man sich noch aus der achten Klasse erinnert oder in bestimmten Hörsälen gleich die gesamte Sitzbank zusammenbricht, ist es Zeit, darüber nachzudenken, was genau da falsch läuft.
Abgesehen von diesen infrastrukturellen Problemen möchte ich noch auf die sozialen aufmerksam machen. Diskriminierung begegnet uns in unserer Gesellschaft tagtäglich, davon ist die Uni nicht ausgenommen.
Der Hauptcampus ist wunderschön, birgt nur leider viele Hürden für Studierende mit körperlichen Beeinträchtigungen. Seit ich in Halle studiere habe ich noch nie Rollstuhlfahrer*innen an der Uni gesehen. Ob es daran liegt, dass diese gezwungen sind, sich durch die Hintertüren zu schleichen oder es dann doch vorziehen, zuhause zu bleiben, sei dahingestellt. Ein umfangreicheres E-Learning-Programm ist für diese Personen unbedingt umzusetzen.
Weiterhin stelle ich mir die Frage, wie es sein kann, dass wir jedes Jahr unsere Gleichstellungsbeauftragten wählen, die sich für eine MLU ohne chauvinistisches Dominanzverhalten und Sexismus und für geschlechtergerechte Bedingungen einsetzen, und trotzdem konsequent sensible Themen, wie sexuelle Belästigung auf der Tagesordnung stehen. Dort muss zunächst Transparenz geschaffen werden.
Da mein Studienfach sehr konservativ geprägt ist, möchte ich mich explizit von Konservatismus und Inhaltslosigkeit distanzieren. Hier geht es um politische Ideale, an die wir alle uns annähern können, wenn wir uns engagieren.

Nun zu mir: Ich durfte die Studierendenschaft im letzten Jahr bereits im Fachschaftsrat und im Studierendenrat repräsentieren. Außerdem engagiere ich mich in der Juso-Hochschulgruppe und bin im Vorstand der Jusos Halle.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich weiterhin die Gelegenheit hätte, progressive Meinungen in den Unialltag einzubringen. Dies würde ich am liebsten im Senat tun, denn der Kontakt zu allen Statusgruppen dieser Uni macht die Arbeit zwar komplexer, aber der Gesamtüberblick wird klarer. Außerdem will ich, dass endlich diese autoritäre Professor*innenmehrheit überwunden wird.
Darüber hinaus kandidiere ich erneut für den Studierendenrat.

Falls noch Fragen auftauchen, kontaktiert mich doch über Facebook oder schaut am Juso-HSG Stand vorbei. Wir erwarten euch diese Woche jeden Tag auf dem Uniplatz.


Name: Sam Pairavi
Studienfach: Soziologie, Politikwissenschaft
Hochschulgruppe: GHG Grüne Hochschulgruppe Halle
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura, Senat
Motto: Meine Hämorrhoiden gehen die Uni nichts an!

Was ist mir wichtig für mein Studium?

Flexibilität und Selbstbestimmung!
Ich will selbst entscheiden, wann ich welches Modul belegen will.

Eine Nachhaltige Uni!
Damit meine ich sowohl ein größeres Mensaangebot als auch Details wie die Verwendung von Recyclingspapier.

Kritische Lehre statt Lehrbuchwissen!
Mein Studium soll mein Denken anregen anstatt es zu vereinheitlichen. Dafür braucht es natürlich auch den entsprechenden Rahmen (kleinere Seminare, effektive Evaluation, …)


Name: Marco Pellegrino
Studienfach: Romanistik und Anglistik/Amerikanistik
Hochschulgruppe: Offene Linke Liste
Kandidat für: Stura, Senat
Motto: „Seien wir realistisch: Fordern wir das Unmögliche!» (Che Guevara)

Ich kandidiere über die Offene Linke Liste für den Studierendenrat bzw. den Senat der MLU, weil ich der Meinung bin, dass es an einer Uni, an welcher viele Fachbereiche von Kürzungen bedroht oder bereits betroffen sind, viele starke Stimmen braucht, welche sich gegen diesen Irrsinn zur Wehr setzen.
In meinem persönlichen Studienalltag habe ich häufig mitbekommen, dass das Interesse für Hochschulpolitik bei vielen Mitstudierenden eher gering ist. Das liegt meiner Meinung nach einerseits an der Komplexität des Themas, andererseits aber auch an der Tatsache, dass sich viele studentische Vertreter_innen nach der Wahl einen Scheiß drum kümmern, was ihre Mitstudierenden zu bestimmten Themen zu sagen haben.
Wer mich und mein vielfältiges Engagement (u.A. foodsharing Halle und Antifa-Initiativen) kennt, weiß, dass das bei mir nicht der Fall wäre.
Die Hochschule betrachte ich als politischen Ort, da hier das gesellschaftliche und politische Leben mitgestaltet wird – Mit dem Geschwafel von »Ideologiefreiheit« seitens des RCDS kann ich nichts anfangen.
Genug zu meiner Person – Ich freue mich über Eure Stimme, um gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der OLLi Folgendes durchsetzen zu können:

• Einen Gremienmittwoch = Veranstaltungsfreier Nachmittag für Engagement
• Professor_innenmehrheit in den universitären Gremien brechen
• Mitsprache der Studierenden bei den Lehrinhalten
• Die Verlängerung der Regelstudienzeit
• Die Abschaffung der Anwesenheitspflicht
• Die Reduzierung der Prüfungslast
• Eine Verlängerung der Bibliotheksöffnungszeiten
• Alternative Arbeitsplatzmöglichkeiten zum selbständigen Lernen neben den Bibliotheken
• Anerkennung der Gremienzeitbescheinigung für Institutsgruppen
• Masterplatzgarantie


Name: Christian Rödding
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: LHG – Liberale Hochschulgruppe
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura, Senat
Motto: Es geht um euch!

Hallo zusammen,

mein Name ist Christian Rödding, ich bin 22 Jahre alt und studiere im 8. Semester Jura.
Warum Ihr mich wählen solltet?

Weil es mir darum geht, dass Ihr wisst, was mit euren Beiträgen zur Universität geschieht, anstatt bisher wenig transparente Informationen suchen zu müssen.

Weil ich mich dafür einsetzen werde, dass die Mittel der Universität ausschließlich zur Verbesserung der Studiensituation eingesetzt werden. Konkret heißt dies, dass ich mich für mehr online besuchbare Vorlesungen und für mehr digitale Medien einsetzen werde. Auch soll zusätzliches studienbezogenes Engagement von der Uni honoriert und nicht ignoriert werden, etwa indem freiwillige Praktika einfacher angerechnet werden können.

Weil ich kein Interesse daran habe, in den studentischen Gremien »das ganze System« umzustürzen oder Beiträge der Studierenden für meine Ideologien zu verschwenden – davon hat niemand an der Uni etwas. Anstatt an utopischen Luftschlössern will ich konkret an dem arbeiten, was die Studierenden betrifft.

Weil ich für die Freiheit der Forschung und Lehre einstehe. Die vielfach geforderte Zivilklausel lehne ich schon deswegen ab, weil damit neben der militärischen Forschung etwa auch die medizinische Forschung stark eingeschränkt würde (man könnte ja neue Medikamente in Kriegsgebieten nutzen…).

Kurz gesagt: Weil mich in der Hochschulpolitik die Belange der Studierenden an der Universität interessieren und nicht die Ideologien, die wenig konkret »gegen das System« vorgehen wollen, ohne Alternativen oder gar konstruktive Vorschläge zu bieten.


Name: Julian Rosenberger
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: RCDS
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura, Senat
Motto: Nie aufhören, wenn du an etwas glaubst

Liebe Kommilitonen,
seit zwei Jahren bin ich nun, dank Eures Vertrauens, in der Hochschulpolitik tätig, habe Eure Interessen vertreten und mich stets für das Versprochene eingesetzt.

Seit letztem Jahr sind wir als RCDS, aufgrund Eurer Stimmen, mit stärkste Kraft im juristischen Fachschaftsrat, sowie mit drei Mandatsträgern im Studierendenrat vertreten. Zusätzlich konnte ich als vom StuRa berufener Referent für Hochschulsport und Gesundheit die von mir versprochenen sportlichen und gesundheitsfördernden Veranstaltungen durchführen.

Doch hierbei sollte es nicht aufhören! Letztes Jahr haben wir gesagt, wir wollen eine Bibliotheksampel und trotz des heftigen Widerstandes geben wir nicht auf, und wollen mit Hilfe einer Unterschriftenaktion dafür sorgen, dass Ihr schon zu Hause seht, ob sich der Gang in die Bibliothek lohnt – und das egal welche der großen Bibliotheken Ihr besucht. Auch wollen wir uns dafür einsetzen, dass Eure Abgaben an die Studierendenschaft nicht mehr für irgendwelche Demonstrationen in anderen Städten ausgegeben werden, bei denen es nicht einmal um Hochschulpolitik geht. Euer Geld soll auch für Eure Interessen eingesetzt werden!

Dies alles können wir jedoch nur dann durchsetzen, wenn Ihr uns erneut Euer Vertrauen aussprecht, uns wählt und dem RCDS Halle damit zeigt, dass Ihr für eine selbstbestimmte und keine oktroyierte Hochschulpolitik seid!

Über mich: Mein Name ist Julian Rosenberger, ich bin 23 und komme ursprünglich aus Radolfzell am Bodensee. In meiner Freizeit bin ich Fußballschiedsrichter, jogge gerne und spiele Klavier. Nach meinem Abitur 2011 verbrachte ich im Rahmen eines Work and Travel Aufenthaltes 8 Monate in Neuseeland, wo ich ebenfalls als Schiedsrichter aktiv war. Seit Herbst 2012 studiere ich nun Jura an der MLU.

Euer Julian

 


Name: Nicolai Schad
Studienfach: Jura
Hochschulgruppe: Grüne Hochschulgruppe
Kandidat für: Fachschaftsrat, Stura, Senat
Motto: Freie Uni geht nur mit starkem Datenschutz!

Die Universität ist ein Raum der Freiheit und Selbstentfaltung. Diesen gilt es vor ausufernder Überwachung und einen unsicheren Umgang mit sensiblen Daten zu schützen. Darum kämpfe ich für eine Universität die transparent agiert und aufklärt, zeitgemäße Verschlüsselung nutzt und unsere Daten schützt.

Über Konrad Dieterich

Redakteur.

Erstellt: 19.05. 2015 | Bearbeitet: 24.02. 2017 09:32