Feb 2014 Termine 0

Podium: Die syrische Tragödie

Mittwoch, 19. Februar 2014, 19.00 Uhr, Burse zur Tulpe, Hallischer Saal, Universitätsring 7, Haltestelle: Moritzburgring

Keine Hoffnung, nirgends?
Die syrische Tragödie

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, des Friedenskreis Halle e.V. und der muslimischen Hochschulgemeinde Halle (MHG).

Aus dem Veranstaltertext:

Was im Frühjahr 2011 als friedlicher Protest der Zivilgesellschaft und „Syrischer Frühling» begann, ist aufgrund der gewaltsamen Zerschlagung durch das syrische Regime unter Baschar Al-Assad zu einem unübersichtlichen Bürgerkrieg eskaliert. Dieser geht mittlerweile ins vierte Jahr und seine Bilanz ist furchtbar: Der Krieg hat bisher weit über 100.000 Tote gefordert, Zehntausende wurden vom Regime verhaftet, gefoltert und verschleppt und mehr als 2,3 Millionen Menschen sind aus dem Land geflüchtet. Die zunehmende Radikalisierung durch eine Konfessionalisierung des Bürgerkrieges und eine Vielzahl externer Akteure, die entweder das syrische Regime oder die Oppositionellen unterstützen, machen eine Lösung des Konflikts schwierig. Zudem droht durch diesen Stellvertreterkrieg auf syrischem Boden die Destablisierung der gesamten Region.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion geht es daher zunächst um eine grundlegende Betrachtung und Einordnung der Situation vor Ort, bevor diskutiert wird, welche Rolle die Weltgemeinschaft vor dem Hintergrund der humanitären Katastrophe spielt. Welche Perspektiven gibt es für Syrien und welche Zukunftsszenarien sind denkbar? Und was kann und muss Deutschland tun, um der Zivilbevölkerung in Syrien und außerhalb Syriens zu helfen?

Wir diskutieren mit:

Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik, MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Mayada Al-Khalil, Aktivistin bei „Adopt a Revolution», Mitglied des Syrian Women’s Network
Dr. Muriel Asseburg, Stiftung Wissenschaft und Politik

Moderation:

Dr. Antonie Nord, Heinrich-Böll-Stiftung

Erstellt: 17.02. 2014 | Bearbeitet: 17.02. 2014 21:23