Mai 2013 Termine 0

DDR antifaschistisch?

Montag, 27. Mai 2013, 19.00 Uhr, Großer Saal, Stadthaus Halle, Marktplatz 2

Die DDR – ein antifaschistischer Staat?

Stasi und Rechtsextremismus
Podiumsgespräch

Podiumsteilnehmer:
Toralf Staud, Journalist
Dr. Alexander Sperk, Historiker
David Begrich, Miteinander e.V. Magdeburg

Moderation:
Uta Leichsenring, BStU
Peter Haensch, BStU

Veranstaltet vom Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Außenstelle Halle, dem Stadthaus Halle, dem Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (LStU) Sachsen-Anhalt und der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt

Eintritt frei

Aus dem Veranstaltertext:

Bereits kurz nach Gründung der DDR wurde durch die SED die „Ausrottung» der „Wurzeln des Faschismus und des Militarismus» verkündet. Das damit einhergehende Verständnis als „antifaschistischer Staat» führte öfters zur Verharmlosung, zur Leugnung des Rechtsextremismus. Das Problem mit dem Rechtsextremismus wurde auch gern dem politischen Gegner im „Westen» als Provokation angelastet.

Deckblatt einer „Rückflußinformation über Erscheinungen der Verherrlichung des Faschismus» bei Jugendlichen.Deckblatt einer „Rückflußinformation über Erscheinungen der Verherrlichung des Faschismus» bei Jugendlichen. Quelle: BStU, MfS, BV Halle, Abt. XX, Sach Nr. 1536, Bl. 13.

Mit einem Impulsvortrag führt Dr. Alexander Sperk in die Diskussion ein. Er präsentiert dabei erste Forschungsergebnisse zum Thema „Erkenntnisse des MfS zu rechtsextremen (neofaschistischen) Strukturen in den ehemaligen Bezirken Halle und Magdeburg».

Erstellt: 24.05. 2013 | Bearbeitet: 24.05. 2013 18:16