Jul 2012 hastuUNI 0

Tag 5: Sport, Tanz, Musik – Und natürlich die Wissenschaft

Versuchsstraße im Leibnitz-Institut

Eigentlich hat »Die lange Nacht der Wissenschaften« nicht viel mit dem Unisportfest zu tun. Aber dieses Jahr ist eben alles anders und deswegen feiert die Sportfestwoche ihren Abschluss zusammen mit einem Ereignis, welches sonst ganz allein für sich steht. Neben dem Rahmenprogramm, welches auf der Bühne des Universitätsplatzes stattfand, boten zahlreiche Institute interessierten Besuchern einen Blick hinter die Kulissen und luden zum mitmachen, zuschauen und zuhören ein. hastuzeit-Reporterin Christine Klose war bei beidem mit dabei.

Auch ich hatte mir ein Programmheft zugelegt und hatte jetzt die Wahl zwischen über 300 Veranstaltungen. Aufgrund des schier unendlich scheinenden Angebots fiel eine Entscheidung, was ich mir anschauen sollte, nicht leicht. Letzten Endes, das wusste ich aus Erfahrung, schafft man sowieso nicht einmal die Hälfte von dem, was man sich vorgenommen hat.

Da praktisch überall in Halle etwas geboten wurde, entschied ich mich zunächst für den Uni-Campus Heide-Süd. Dort schaute ich mir verschiedene Projekte der Geographie-, Sport- und Geologiewissenschaften an. Weiter ging meine kleine Erkundungsreise auf den Weinberg-Campus. Dort gab es ebenfalls wieder zahlreiche Präsentationen, Ausstellungen und Vorträge sowie Programme, die zum mitmachen einluden.

Die Uni-Bigband spielt auf der Bühne zur langen Nacht der Wissenschaften

Danach zog es mich auf die Peißnitzinsel, genauer zum Planetarium. Dort war ich zwar schon öfter, dennoch hatte ich es noch nie geschafft, einen Blick ins Innere zu werfen. Interessiert lauschte ich dem Vortrag über unseren Sternenhimmel und verfolgte die Präsentation, die mir zeigte, welche Planeten und Sternenbilder ich sehen könnte, wenn es nicht das Problem der »Lichtverschmutzung« geben würde. Denn vor allem in Großstädten führt die Helligkeit von Straßenlaternen und anderen Lichtquellen zu einer schlechteren Sicht für den Beobachter und vieles bleibt damit im wahrsten Sinne des Wortes im »Dunkeln«.

Nachdem ich etwas über Sonne, Mond und Sterne gelernt hatte, ging ich in die Innenstadt. Schon von weitem hörte ich Musik, die vom Uniplatz kam. Neben vielen kulinarischen Angeboten sah man auch einige Informationsstände, aber die zwei Bühnen vor dem Audimax fielen besonders ins Auge. Als ich ankam, sorgte die Uni-Bigband gerade für gute Stimmung unter den zahlreichen Besuchern und ich beeilte mich noch schnell meine Tombola-Lose in den vorgesehenen Behälter zu werfen. Da es bis zur Auslosung noch dauerte, lauschte ich der Musik und sah mir eine Jazzdance- und Zumbavorstellung an. Dann fand die Tombola statt und die Aufregung stieg. Insgesamt gab es drei Preise zu gewinnen: Ein Fahrrad sowie einen Reise- und Bekleidungsgutschein. Losglück hatte ich zwar nicht, dafür freuten sich drei andere Studentinnen über ihren jeweiligen Preis.

Finissage im Löwengebäude

Zum Schluss schaute ich mich in den sonst verschlossenen Räumen im Löwengebäude um. Eine Finissage präsentierte unter anderem Bilder von Picasso und Dali und man konnte die Schatzkammer als auch den Historischen Hörsaal besichtigen.

Als letztes Highlight präsentierten Jongleure ihr Können auf der Bühne, die Uni-Bigband spielte und ich verließ langsam den Uniplatz. Für mich ging damit eine gelungene Woche voller Sport, Spaß und Wissenschaft zu Ende.

Über Christine Klose

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Erstellt: 10.07. 2012 | Bearbeitet: 10.07. 2012 07:56