Tag 4: Eine regelrechte Wasserschlacht
Es donnert und man sieht gleißende Blitze am Horizont zucken. Kurzzeitig könnte man vermuten, die Welt geht sprichwörtlich unter. Dann beginnt es zu regnen und zwar in Strömen. Es ist gegen 17 Uhr am Donnerstagnachmittag und der vierte Wettkampftag ist im vollem Gange. Trotz des strömenden Regens laufen die Sportler, die am Dreikampf teilnehmen, die vorgeschriebene Strecke von 100 Metern.
Auch die Disziplinen Weit- und Hochsprung sowie Kugelstoßen werden durchgeführt, teilweise unter grenzwertigen Bedingungen. Der Kreis, aus dem die Sportler die Kugel stoßen, steht unter Wasser. »Schön ist was anderes«, sagen die Athleten und selbst als Laie versteht man, dass die Gegebenheiten suboptimal sind. Aber die Teilnehmer beweisen echten Sportsgeist und machen das Beste aus der Situation. Bei der letzten Disziplin, dem Hochsprung, hat es mittlerweile aufgehört zu regnen. Trotz allem sehen manche Versuche der Athleten eher wie Stunts aus, denn die Matten, die eigentlich dazu dienen, den Absprung zu verbessern, sind nass und dadurch extrem rutschig.
Insgesamt nahmen elf Männer und sieben Frauen am Dreikampf teil. Aufgrund des Wetters haben nicht alle bis zum Schluss durchgehalten, aber das erhöhte natürlich auch die Siegchancen für die Verbliebenen. Bei den Frauen konnte sich Kathrin Hofmann durchsetzen, bei den Männern teilten sich zwei Sportler den ersten Platz. Für die Gewinner gab es ein apfelgrünes T-Shirt und eine Flasche Sekt
Auch die Volleyballer ließen sich trotz des Wolkenbruchs nicht vom »baggern«, »pritschen« und »schmettern« abhalten. Bei dem Turnier traten insgesamt 29 Mannschaften gegeneinander an. Es wurde nicht nach Sätzen gespielt, sondern jeweils zweimal acht Minuten. Wer dann nach Punkten führte, gewann das Spiel. Die Teams waren »gemixt«, d.h., Männer und Frauen kämpften gemeinsam um den Sieg. Bei der Namensgebung der einzelnen Mannschaften bewiesen die Studierenden erneut viel Kreativität. Unter anderem spielten »Böller auf«s Brot«, »Tutti Frutti« und »Schön Schmutzig« mit.
Im Finale standen sich »Die Püppis und ihre Checker« und »Goldenes Handwerk« gegenüber. Nach der regulären Spielzeit stand es Unentschieden und es wurde so lange weiter gespielt, bis eine Mannschaft zuerst fünf Punkte hatte. Letzten Endes gewannen »Die Püppis und ihre Checker« nach einigen spannenden Ballwechseln das Turnier.
Über Christine Klose
Erstellt: 08.07. 2012 | Bearbeitet: 08.07. 2012 19:27
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