Mai 2012 hastuUNI Pinnwand 0

Panne bei Stura-Wahl

Falsche Stimmzettel für Medizin und PhilFak I; Wahlbeteiligung deutlich gestiegen

Erste Ergebnisse der Hochschulwahlen vom 23. Mai liegen vor. Im Senat der Universität werden künftig drei Senatorinnen und ein Senator aus vier parteinahen Hochschulgruppen die Interessen der Studierenden vertreten. Dem Verhältnis­wahlrecht entsprechend kam es bei der Sitzverteilung auf die Gesamtstimmenzahl für den jeweiligen Wahlvorschlag an.

Gewählt wurden:

  • Anika Knüppel (Agrar- und Ernährungswissenschaften) von der Juso-Hochschulgruppe (2101 Stimmen)
  • Katarina Braune (Medizin) von der Grünen Hochschulgruppe (1848 Stimmen)
  • Sebastian Gottschling (Medizin) vom Wahlvorschlag „RCDS&Unabhängige» (1819 Stimmen) und
  • Anne Wedekind (Philosophische Fakultät II) von der Offenen Linken Liste (1172 Stimmen).

Bei den Wahlen zur Studierendenschaft kam es zu zwei größeren Pannen. Auf den Stura-Stimmzetteln der Fachschaft Medizin waren letztjährige Kandidaten der Fachschaft Philosophische Fakultät I abgedruckt. Auf den Stura-Stimmzetteln der Fachschaft Philo­sophische Fakultät I fehlten die Kandidaten der Juso-Hochschulgruppe. Daher wird die Stura-Wahl im Bereich dieser beiden Fachschaften aller Voraussicht nach wiederholt werden müssen. Der neue Studierendenrat tritt aber ohnehin erst im Wintersemester zu seiner ersten Sitzung zusammen, so dass hier ein weiterer Wahltermin nicht zu Ver­zögerungen führen wird. Die Wahlen zu den Fachschaftsräten sind von dem Fehler nicht betroffen.

Vorläufige Ergebnisse der Wahl zum Studierendenrat und den Fachschaftsräten sind auf http://www.hochschulwahl.info zu finden. Die Wahlbeteiligung lag bei 18,3 Prozent, ein deutlicher Anstieg gegenüber den 12,7 Prozent im vergangenen Jahr. Allerdings hatte sich der Studierendenrat angesichts der aufwendigen Kampagne zur Hochschulwahl eine Beteiligung von über 20 Prozent erhofft.

Auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter(innen) wählten ihre Vertreter(innen) in den Senat. Drei Plätze gingen an den Wahlvorschlag der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (Dr. Renate Federle, PhilFak II; Dr. Jürgen Bruder und Dr. Hans-Theo Lang­hammer, beide NatFak II), ein wissenschaftlicher Mitarbeiter sitzt für die Grüne Hochschul­gruppe im Senat (Sebastian Hering, Jur/Wiwi). Nur noch 19 Prozent der wissenschaftlichen Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter gingen zur Wahl, was für diese Gruppe ein sehr niedriger Wert ist.

Über Konrad Dieterich

Redakteur.

,

Erstellt: 25.05. 2012 | Bearbeitet: 07.12. 2012 17:10