Survival of the poorest
Trotz BAföG-Erhöhung erinnern die Geldbestände der meisten Studenten an die schönen, weiten, aber leeren Steppen der brandenburgischen Einöde. Da den Studenten mit der Einführung der modularisierten Studiengänge endgültig die Fähigkeit zum selbstständigen Denken genommen wurde, sahen wir uns gezwungen, alle studentischen Möglichkeiten, an Geld zu kommen, alphabetisch zu ordnen und den Massen zugänglich zu machen.
M
Muttis Kühlschrank plündern – hier gibt’s sicher mehr zu holen als Gut-und-Günstig-Produkte, und man kann sich richtig satt essen.
N
Nie gelesene Bücher, die man jedes Semester treudoof gekauft hat, an jüngere, genauso treudoofe Studenten verkaufen.
O
Ofen mit den nie gelesenen Mitschriften des vergangenen Semesters befeuern.
P
Nachts
den Pfandpiraten Konkurrenz machen und die 25-Cent-Flaschen wegschnappen.
Q
»Nacht
quartier für kleines Geld zu vermieten« als Anzeige auf »WG gesucht« schalten und dann die drei Quadratmeter Abstellkammer als Schlafplatz für Münchener vermieten, die es nicht anders kennen.
R
Lästige
Reklamehefte aus den Briefkästen der Nachbarn angeln und das Altpapier bei Papierbanken zu Barem machen – füllt nicht nur die Brieftasche, sondern erfreut zugleich die Nachbarn.
Über Konrad Dieterich
Erstellt: 23.02. 2011 | Bearbeitet: 22.04. 2011 02:27
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MLU – We Burlesque!
»Wir sind für alle da«
Nicht nachlassen!
»Bis jetzt ist noch kein Cent geflossen«
Mal eben wählen und dann zur Party
Was macht der Prof auf dem Sofa?
Programme zur Hochschulwahl 2013