Mai 2011 Termine 0

Japan nach der Katastrophe

Mittwoch, 11. Mai, 19.00 Uhr, Hörsaal XVIII, Melanchthonianum,
Universitätsplatz 8/9

Japan nach der Katastrophe

Fumitake Ichikawa, Tokio

Eine Veranstaltung der (Linkspartei-nahen) Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V.

Aus dem Veranstaltertext:

Das Dreifachunglück vom 11. März 2011 hat Japan schwer getroffen. Der Schock über den atomaren GAU überlagert selbst die Trauer über eine der schwersten Naturkatastrophen der japanischen Geschichte. Noch während das Land versucht, die Havarie im Atomkraftwerk Fukushima unter Kontrolle zu bekommen, ist nicht nur der deutschen Regierung klar, dass es ein »Weiter-so« nicht geben kann. Wie erlebte Japan das Unglück? Wodurch wuchs sich die Naturkatastrophe zum atomaren Desaster aus? Welche Lehre kann Japan, kann die Welt aus der Katastrophe ziehen?

Fumitake Ichikawa lebt in Tokio und erlebte das Erdbeben. In den Tagen und Wochen danach trieben ihn diese und andere Fragen um, und er begann eine ganz persönliche Auseinandersetzung. Als Zeuge der Ereignisse und Debatten in Japan berichtet und diskutiert er nun in Deutschland.

ad personam: Fumitake Ichikawa, Jahrgang 1945, arbeitet seit 1964 als Toningenieur. Neben der Mitarbeit an zahlreichen Animations-,
Dokumentar- und anderen Filmen absolvierte er mit dem Tokyo Ballet zahlreiche Tourneen an allen großen Opernhäusern in Europa und Südamerika. Darüber hinaus übt er eine Lehrtätigkeit an einer Musikhochschule in Tokio aus und ist Herausgeber eines Buches über den japanischen Komponisten Toshirō Mayuzumi.

Erstellt: 07.05. 2011 | Bearbeitet: 07.05. 2011 01:51