Apr 2011 Termine 0

Film: Welcome (F 2009)

Montag, 4. April, 20.00 Uhr, Lux Kino am Zoo, Seebener Straße 172
Haltestellen: Emil-Eichhorn-Straße, Zoo

Welcome (Frankreich, 2009)

Regie: Philippe Lioret
Sprache: Deutsch

Film und Gespräch mit Experten zum Thema
Eintritt 5,00 EUR

Globale in Halle – Filmreihe zum Thema Globalisierung
Eine Veranstaltungsreihe von Amnesty International Hochschulgruppe Halle/Saale, Attac Halle, der (grün-nahen) Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und dem Eine-Welt-Verein/Weltladen am Eselsbrunnen

Aus dem Veranstaltertext:

Seit über drei Monaten ist der kur­di­sche Teen­ager Bi­lal schon auf der Flucht. Zu Fuß schaf­fte es der 17-jäh­ri­ge auf aben­teu­er­li­chen We­gen vom Irak durch ganz Eu­ro­pa bis an den Är­mel­ka­nal. Er hat sein Land ver­las­sen, nach­dem sei­ne Freun­din Mî­na kurz zuvor nach Eng­land emi­griert ist, um sie wie­der­zu­se­hen. Doch an der Nord­küs­te Frank­reichs nimmt sei­ne Rei­se ein ab­rup­tes Ende. Bi­lal und sei­ne Freun­din trennt nun, mit­ten im Win­ter, der von star­kem Nord­west­wind auf­ge­wühl­te Är­mel­kanal.

Bilal ist in Calais ge­stran­det. 34 Ki­lo­me­ter lie­gen zwi­schen ihm und Eng­land. Doch dass der Är­mel­ka­nal auch oh­ne Ka­pi­täns­pa­tent zu über­win­den ist, ha­ben küh­ne Ka­nal­schwim­mer seit dem Jah­re 1875 im­mer wie­der be­wie­sen. Wird dies auch Bi­lal ge­lingen?

Kurzentschlossen sucht der Junge das ört­li­che Hal­len­bad auf, um das Schwim­men zu trai­nie­ren. Hier lernt er den Schwimm­lehr­er Si­mon (Vin­cent Lin­don) ken­nen, ei­nen ehe­ma­li­gen Top­schwim­mer. Si­mon lebt in Schei­dung, liebt seine Frau Ma­ri­on aber im­mer noch und wür­de sie ger­ne zu­rück­ge­win­nen. Er freun­det sich mit Bi­lal an, der ihm schließ­lich von sei­nen Ab­sich­ten be­rich­tet. Heim­lich un­ter­rich­tet er den jun­gen Kur­den im Krau­len …

Ne­ben dem Schwimm­sport steht das Le­ben il­le­ga­ler Emi­gran­ten in Frank­reich im Mit­tel­punkt des Films. Für vie­le ist dies eine frem­de Welt. »Und den­noch so nah. Da ist es gut, im Ki­no das Land, in dem man lebt, unter einem As­pekt zu ent­de­cken, von dem man keine Ah­nung hat«, so Phi­lip­pe Lioret.

Erstellt: 01.04. 2011 | Bearbeitet: 01.04. 2011 23:15