»Wer kriegt die Krise?«
Zum neunten Mal stellt in diesem Jahr die »Junge Akademie« – diesmal in Kooperation mit der »Humboldt-Universität Berlin« und der Stiftung »Mercator« – die Preisfrage. Wer auf die Frage »Wer bekommt die Krise?« mittels einer wissenschaftlichen Schrift (Essay, Abhandlung, Paper), einer literarischen Darstellungsform (Gedicht, Erzählung) oder einem Kunstwerk (Komposition, Bild, Fotografie, Video, Installation, Skulptur) eine Antwort weiß, kann einen von drei Geldpreisen gewinnen. Einzige Voraussetzung ist, dass die eingereichten Beiträge nicht zuvor schon veröffentlicht bzw. ausgestellt worden sind. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010.
Preisfragen gibt es bereits seit dem 18. Jahrhundert. Damals noch eine rein wissenschaftlich-elitäre Angelegenheit – die verschiedensten Akademien stellten ihrem gebildeten Publikum Fragen, um es mit den Antworten zu belehren oder auch zu unterhalten – wurde diese Tradition im 19. Jahrhundert zunehmend öffentlicher gestaltet. Die »Junge Akademie« möchte das im 20. Jahrhundert am »Fragen stellen« zurückgegangene Interesse wieder beleben. Sie startet den Versuch, den »Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft auf eine neue alte Weise anzufachen«, wie man auf der Webseite der Jungen Akademie lesen kann.
Weitere Informationen zum Preisausschreiben und der Idee, die dahinter steht, findet ihr auf der Webseite der »Jungen Akademie«.
Über Stefanie Sachsenröder
Erstellt: 01.01. 2010 | Bearbeitet: 08.01. 2010 01:17
Kurz-URL: http://hastuzeit.de/9gt
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