Okt 2010 hastuPAUSE Nr. 34 0

Vorhang auf für …

… Theatergruppen, Galerien und andere Kulturprojekte, die die Stadt Halle zu bieten hat. Teil 1: Improvisationstheatergruppe Kaltstart.

Foto: Tino Jotter

Improvisationstheater Kaltstart – wer oder was steckt dahinter?

Zwei Männer und zwei Frauen, die sich und ihre Leidenschaft für das Improvisationstheater bereits in ihrer Studienzeit kennengelernt haben. Wir starten unsere Stücke aus dem »Kalten« und spielen uns auf der Bühne erst so richtig warm.

Wen wollt ihr mit euren Aufführungen ansprechen?

Wir wollen mit unseren Aufführungen keine bestimmte Zielgruppe ansprechen. Die Hauptsache ist, dass die Leute offen sind und Lust haben mitzumachen. Vor allem Studenten lassen sich schnell und gerne von uns mitreißen.

Was bekommt man von euch geboten?

Foto: Tino Jotter

Einen einzigartigen, unvorhersehbaren Abend. Da wir keine genau geplanten Stücke aufführen, sondern nur nach einem bestimmter Rahmen agieren, kann das Publikum selbst entscheiden, was es sehen möchte. Der Zuschauer ist nicht nur stiller Beobachter, sondern Dirigent. An einem Improabend ist alles möglich – jede Aufführung ist ein Unikat.

In einer perfekten Welt – wie fühlen sich die Besucher nach einer eurer Aufführungen?

Positiv. Die Zuschauer sollen ergriffen sein, in fröhlicher oder in trauriger Weise. Sie sollten sich denken: »Ich habe lange nicht mehr so gelacht.« Oder aber eben auch berührt sein. Das ist etwas Besonderes, weil es beim Improtheater schwierig ist, nicht nur Lacher zu erzeugen. Außerdem sollte das Publikum von unvorhersehbaren Wendungen und der Art und Weise, wie die Schauspieler zueinander finden, überrascht sein.

Mehr zu Kaltstart

Ihr wollt mehr über Kaltstart lesen? Termine und eine Rezension zur Improshow »Wenn Männer spielen« findet Ihr auf unserer Website www.hastuzeit.de

Über Sabine Paschke

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Erstellt: 19.10. 2010 | Bearbeitet: 19.10. 2010 06:58