Leipziger Buchmesse: Bücher halt, ne?
Vor wenigen Minuten wurde die diesjährige Leipziger Buchmesse beendet. Insgesamt 156.000 Besucher tummelten sich in den vergangenen Tagen in den Messehallen und konnten die Stände von mehr als 2.000 Ausstellern bestaunen. Es gab wieder zahlreiche Lesungen, bei denen sich auch Promis wie Michael Mittermeyer den Fragen des Publikum gestellt haben.
Für mich war die Buchmesse wie jedes Jahr – viele Bücher, nach Beuteln geifernde Besucher und zahlreiche Vertreter, die mir am liebsten für jedes Magazin in Deutschland ein Abo aufgeschwatzt hätten.
Das Ende des Buchdrucks ist aber irgendwie ausgeblieben: Bereits im vergangenen Jahr hatte Sony mit seinem e-Bookreader aufgewartet und eine Revolution des Lesens prognostiziert. Dieses Jahr habe ich drei Stände gefunden, die elektronische Bücher bzw. deren Lesegeräte angepriesen haben. Von einer Revolution war da wenig zu spüren. Übermäßig großes Interesse an den kleinen Geräten, die ihren großen Bruder, das gedruckte Buch, überholen sollen, gab es auch nicht. Schließlich gab es da auch wenig Beutel abzustauben…
Über Tom Leonhardt
Erstellt: 22.03. 2010 | Bearbeitet: 22.03. 2010 20:16
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Ja ja, das gute alte Buch wird nicht aussterben. Vielleicht wird das E-Book eine gewisse Verbreitung finden, aber die Mehrzahl der Bücher wird »konventionell« vertrieben werden, das denke ich mal. Und diese Leute mit ihren Taschen nerven irgendwie auch, ich hab einen gesehen, der hatte sogar fünf solcher Papiertüten… Ich fand die Messe jedenfalls prima und kann nur jedem empfehlen, da mal hinzugehen. Aber die angebotenen Bücher und Lesungen sind wesentlich interessanter als die 3Sat-Taschen!