Okt 2009 hastuPAUSE 0

Kino.120a startet wieder

Die erste Vorstellung war leider schon am 15.10.2009, aber das Programm des Studentenkino der Hochschule für Kunst und Design ist ja gerade erst gestartet.

Die erste Vorstellung war leider schon am 15.10.2009, aber das Programm des Studentenkino der Hochschule für Kunst und Design ist ja gerade erst gestartet. Nachdem im Sommersemester in zahlreichen Filmen dem Thema „Musik» gehuldigt wurde, soll es nun um „Anderswelten» gehen. Ganz klar dass sich da gleich ein paar Klassiker der kinematografischen Geschichte anbieten. Den Anfang machten die Studierenden mit „Metropolis» – Fritz Langs Epos über die Stadt der Zukunft. Die Szenen des Films, die im letzten Jahr in einem Archiv in Buenos Aires entdeckt wurden, waren zwar in Halle nicht zu bewundern, die Geschichte rund um den Mittler zwischen Gehirn und Hand ist aber trotzdem immer wieder sehenswert. Wer die erste Vorstellung am Donnerstag verpasste, hat am 20. Oktober eine weitere Chance.

Aber auch danach wechslen sich Filmhighlights auf der Leinwand ab. Ridley Scotts düstere Zukunftsvision „Blade Runner» wird genauso zu sehen sein, wie die Dystopie „Anderland» von Jens Lien. Wer mehr über das Programm erfahren will, sollte bei Facebook in die Gruppe des Kino.120a schauen oder, falls man selber keinen Facebook-Account besitzt, einfach warten, bis auf der Webseite das Programm freigeschaltet wird (oder einfach mal beim Brug-Blog schauen).

Ein paar Worte noch zum Kino: Das Kino.120a wurde 2005 ins Leben gerufen, nachdem der quasi Vorgänger an der Burg „STRAPAZE» 2000 die Leinwand einrollte. Der Name des Kinos leitet sich von dem Raum ab, in dem die ersten Veranstaltungen stattfanden. Mit dem beginnenden Umbau des Designcampus musste man allerdings in den Volkspark umziehen, konnte aber im Wintersemester 2007/08 in die angestammten Hallen zurückkehren, wo man heute in einem Hörsaal mit 147 Sitzen vorführt. Das 11 Köpfe umfassende Team richtet das Programm jedes Semester an einem bestimmten Thema aus und präsentiert zu einem günstigen Preis (Metropolis gab es für 2,20 € zu sehen) Kultfilme und beständige Eckpfeiler der Filmgeschichte.

Über Julius Lukas

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Erstellt: 16.10. 2009 | Bearbeitet: 17.11. 2009 22:53