Okt 2009 Allgemein 0

MZ trifft Spreeblick: Wer kann es besser?

Darüber soll beim 7. Journalistengespräch diskutiert werden.

fight!Die »Königin der Blogger«, Arianna Huffington, fordert »Redaktionen, die voll sind von aufmerksamen Wachhunden und nicht mit fetten und zufriedenen Schoßhündchen«. Genau jene »Watchdog«-Funktion nämlich hätten die traditionellen Medien längst verloren: Mit bis zur Belanglosigkeit neutralisierter Berichterstattung entziehe sich die eigentlich »vierte Gewalt« zunehmend ihrer Kontrollfunktion. Eine Entwicklung, die den so genannten »Graswurzeljournalismus« prächtig gedeihen lässt; unabhängig und unkommerziell kontern die Bürgerjournalisten des neuen Jahrtausends im Netz. Über eigene Blogs, in Social Networks oder schnell über Twitter – kritisch werden hier die Geschehnisse in Politik, Medien und Gesellschaft kommentiert wie analysiert.

Aber wie glaubwürdig sind diese fiesen Wadenbeißer? Und wie lange wird es den etablierten Medienmachern noch gelingen, die wachsende Macht der Blogosphäre zu ignorieren?

Über diese Fragen soll anlässlich des 7. Journalistengesprächs am 21. Oktober 2009 auf der Kulturinsel Halle diskutiert werden. Wir begrüßen dazu – stellvertretend für die eher traditionellen Journalisten – Stephan Hebel, Mitglied der Chefredaktion der »Frankfurter Rundschau« und Eric Markuse, Programmchef bei »MDR Sputnik«. Ihnen gegenüber stehen als Online-Experten der »Spreeblick«-Betreiber Johnny Haeusler sowie der Chefredakteur von »onlinejournalismus.de«, Thomas Mrazek. Moderiert wird die Veranstaltung von Jörg Biallas, Chefredakteur der »Mitteldeutschen Zeitung«. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen

Foto von pixelpoint auf flickr / CC BY-NC-SA 2.0

Über Gastbeitrag

Erstellt: 05.10. 2009 | Bearbeitet: 29.10. 2009 21:35